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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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nicht unser Vater war, so war er doch gut gegen uns, und gabuns Nahrung und Obdach. Wir können keine Steine auf ihreGräber setzen, hier im Wasser, den Leuten das Alles zu erzählen,und so müssen wir es mit unfern Zungen bezeugen."

Sie werden sich darum Wenig kümmern, Mädchen. Es isiein großer Trost, Hetty, zu wissen, daß, wenn Mutter je einenschweren Fehltritt beging, als jung, sie ihn aufrichtig bereute ihrLeben lang; ohne Zweifel wurden ihr ihre Sünden vergeben."

Es ist nicht recht an Kindern, Judith, daß sie von ihrerEltern Sünden sprechen. Wir thätcu besser, von unseren eigenenzu sprechen."

Von Deinen Sünden sprechen, Hetty! Wenn je eine Creaturaus Erden ohne Sünden war, so bist Du es! Ich wollte, ichkönnte dasselbe von mir sagen oder denken; aber wir werden sehen.Niemand weiß, welche Veränderungen die Liebe zu einem gutenGatten im Herzen eines Weibes bewirken kann. Ich glaube,Kind, ich habe schon nicht mehr denselben Geschmack an schönenPutzsachen, wie früher."

Es wäre ein Jammer, Judith, wenn Du über Deiner ElternGrabe an Kleider dächtest! Wir wollen diese» Platz nie verlassen,wenn Du so sagst, und wollen Hurry ziehen lassen, wohin esihm beliebt."

Ich bi» gern bereit, in das Letztere zu willigen, kan» aberfür das Erstere nicht stehen. Wir müssen in Zukunft leben wiees anständigen jungen Mädchen geziemt, und können nicht hierbleiben, um das Geschwätz und der Spaß all der rohen und gift-züngigeu Jäger und Fallensteller zu seyn, die an den See kom-men. Laß Hurry seiner Wege gehen, und dann will ich Mittelfinden, Wildtödter zu sehen, wo dann wegen der Zukunft Allesbald in's Reine gebracht seyn wird. Komm, Mädchen, die Sonneist unter, und die Arche entfernt sich von uns; laß uns zu derFähre hinaufrudcrn und mit unfern Freunde» uns berathen. Heute