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Dieß war das Castell; alles Uebrige war Werk der Natur undfrisch aus der Hand Gottes gekommen. Diese seltsame Behausungstiiumte auch mit den Naturgegenständen der Ansicht zusammen,da sie aus der Dunkelheit hervorbrach — seltsam, malerisch, undwie eine zweckmäßige Zierde. Dennoch war dieß Alles verlorenfür diese Zuschauer, welche kein Gefühl für Poesie, die den Sinnnatürlicher Frömmigkeit in einem Leben voll engherziger und ver-härteter Selbstsucht verloren, und wenig andre Sympathie mit derNatur hatten, als diejenige, welche ihren Grund hatte in ihrenniedrigsten Bedürfnisse».
Sobald das Licht kräftig genug war, um einen genauern lieber-blick des See's und insbesondere seiner Küsten.zu gestatten, lenkteHutter das Vordcrthctl der Arche gerade auf das Castell zu, mitder erklärten Absicht, für diesen Tag wenigstens davon Besitz zunehmen, als von dem günstigsten Platze, seine Töchter zu erwartenund seine Operationen gegen die Indianer iu's Werk zu setzen.Mittlerweile hatte sich Chtngachgook erhoben, und Hist hörte manin den Küchengeräthen wühlen. Der Platz, nach dem sie steuerten,war nur eine Meile entfernt, und der Wind war günstig genug,so daß sie sich ihm mittelst des Segels nähern konnten. In diesemAugenblick, um alle Anzeichen günstig erscheinen zu lassen, sah manauch Jndith's Canoe in nördlicher Richtung ans dem breitestenTheile des See's schwimmen, das, nur der Macht der Elementefolgend, wirklich in der Dunkelheit an der Arche vorüber geschwom-men war. Hutter nahm sein Fernglas und schaute lang und eifrigdurch dasselbe, um sich zu überzeugen, ob seine Töchter in demleichten Fahrzeug seyen oder nicht, und ein leiser Ausruf — wievor Freude — entfuhr ihm, als er Etwas über dem Rand desCanoeS erblickte, was er mit Recht für ein Stück von Jndith'sKleidung nahm. Eine Minute später sah man im andern Ende desCanoeö Helty ans ihren Knieen, die Gebete hersagend, die sie inihrer Jugend von einer irregeleiteten aber bereuenden Mutter war