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wie diese, hätte ein Fluch Harry Hurry's an den östlichen Bergenwiederhallcn müssen, wie ein Donnerschlag."
„Hurry ist sündhaft und rücksichtslos in seinen Worten," ver-setzte Hctty leise und bekümmert.
„Nein — nein; es ist unmöglich, daß die Arche sollte ge-nommen worden seyn, ohne daß ich ein Geräusch gehört hätte.Es ist nicht eine Stunde, seit ich sie verließ, und die ganze Zeitüber lauschte ich auf das kleinste Geräusch. Und doch kann mannicht leicht glauben, daß ein Vater absichtlich seine Kinder preis-gcben würde!"
„Vielleicht hat Vater uns in unserem Gemachs schlafend ge-glaubt, und hat zurück »ach Hause gesteuert, Du weißt, daß wiroft bei Nacht mit der Arche Bewegungen machen."
„Das ist wahr, Hetty, und es muß so seyn, wie Du denkst.Es ist etwas mehr Südwind, als zuvor, und sie sind den Seehinauf gefahren — "
Judith stockte; denn als das letzte Wort ihrer Zunge ent-schwebte, ward die Scene plötzlich, obwohl nur für einen Augenblick,durch ein aufflammendcs Licht erhellt. Das Krachen einer Büchsefolgte darauf, und dann das Rollen des Echos die östlichen Bergeentlang. Beinahe in demselben Augenblick stieg ein durchdringenderweiblicher Schrei in langem Kreischen in die Lüfte empor. Dieentsetzliche Stille, die darauf folgte, war wo möglich noch gräßlicher,als die plötzliche, wilde Unterbrechung des tiefen, mitternächtlichenSchweigens. Judith, so entschlossen sie von Natur und durchGewohnheit war, athmete kaum, während die arme Hetty ihrAngesicht verbarg und zitterte.
„Das war eines Weibes Schrei, Hetty!" sagte die Elfteremit feierlichem Ernst; „und es war ein Schmerzensschrei! Wenndie Arche sich von dieser Stelle bewegt hat, so konnte sie bei die-sem Wind nur nördlich segeln, und der Schuß und der Schreikamen von der Landspitze. Sollte Hist Etwas zugestoßen seyn?"