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nachhängend, aber bei ihrer sv leisen Stimme konnten die Töne nichtweit in den Wald hineindringen. Nebers Wasser hin verbreitetensie sich weiter.
„Da bin ich, Judith," fuhr sie fort, „und Niemand ist inmeiner Nähe. Der Hnroue auf der Wache ist seinem Liebchen cnt-gegengegangen, einem indianischen Mädchen, das du kennst, unddas nie eine christliche Mntter gehabt, die ihr hätte sagen kön-nen, wie unrecht es ist, bei Nacht sich mit einem Manne zutreffen —"
Hetty's Reden warb unterbrochen durch ein „Bscht!" dasvom Wasser her kam, und dann wurde sie, wiewohl undentlich,des Canoes ansichtig, welches sich geräuschlos näherte, und baldmit seinem Bug auf den Kieseln anffuhr. Sobald Hetty's Lastin das leichte Fahrzeug ausgenommen war, entfernte sich das Canoewieder, das Hintcrtheil voran, wie wenn es Leben und Willenhätte, bis cs hundert Schritte vom Ufer entfernt war. Dannwandte es sich, und indem es einen weiten Bogen beschrieb, eben-sosehr um die Fahrt zu verlängern, als um außer Gehörweite zukommen, nahm es seinen Lauf der Arche zu. Einige Minutenlang ward Nichts gesprochen, dann aber begann Judith, welchesich in einer günstigen Lage zu befinden glaubte, um mit ihrerSchwester sich zu besprechen, und — das Canoe mit einer Geschick-lichkeit handhabend, die der eines Mannes Wenig nachgab, alleinim Hintcrtheil saß, ein Gespräch, welches anzufangen sie vor Be-gierde brannte, seit sie die Landspitze verlassen hatten.
„Hier sind wir sicher, Hetty," sagte sie, „und können plaudern,ohne Furcht belauscht zu werden. Du mußt aber leise sprechen,denn übers Wasser hört man in einer stillen Nachr die Töne weithi». Ich war einen Theil der Zeit über, während welcher Du amLande wärest, dem Ausläufer so nahe, daß ich die Stimmen derKrieger hörte, und ich hörte Deine Schuhe auf dem Kies desStrandes, noch ehe Du sprachest."