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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
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Mingos gefallen wäre, Zwei unglücklich und einem Dritten keines-wegs so zu Muthe gewesen wäre, wie es einem Zufriedenen ist."

Jetzt erinnert Ihr mich an einen Theil meines Vorhabens,den ich beinahe vergessen hätte, Wildtödter. Judith trug mir auf.Euch zu fragen, was Ihr glaubt, daß die Huronen mit Euch thunwürden, wenn Ihr nicht könntet losgekanft werden, und womitsie Euch am wirksamsten dienen könne? Ja, das war der wich-tigste Theil des Auftrags was sie thun könne, um Euch am wirk-samsten zu dienen."

So denkt Ihr, Hetty; aber daran liegt nichts. Junge Weiberfind geneigt, am meisten Werth auf das zu legen, was ihre Ge-fühle berührt- aber das ist einerlei, sey es, wie Ihr wollt, nurnehmt Euch in Acht, daß Ihr nicht die Vagabunden sich einesCanoeS bemächtigen laßt. Wenn Ihr auf die Arche zurückkommt,sagt ihnen, sie sollen immer scharfe Wache, aber immer sich inBewegung halten, ganz besonders bei Nacht. Es können nichtrnchr viele Stunden vergehen, ohne daß die Truppe» am Fluß vondieser Bande hören, und dann können Eure Freunde nach Unter-stützung und Entsatz sich umschen. Es ist nur ein Tagmarsch vonder nächsten Garnison hieher, und rechte Soldaten werden niemüßig hinliegen, wenn der Feind in ihrer Nachbarschaft ist. Dasist mein Nath, und Ihr wöget Eurem Vater und Hurry sagen:auf Skalpe Jagd machen, werde jetzt ein ärmliches Gewerbe sehn,da die Mingos auf den Beinen und wach sind, und Nichts sieretten könne, bis die Truppen anlange», als wenn sie einen tüch-tigen Waffergürtel zwischen sich und den Wilden ziehen."

Was soll ich Judith von Euch sagen, Wildtödter? Ich weiß,sie wird mich wieder zurück schicken, wenn ich ihr nicht die Wahr-heit über Euch berichte."

Dann sagt Ihr die Wahrheit. Ich sehe keinen Grund,warum Judith Hutter von mir nicht so gut die Wahrheit hörensollte, als eine Lüge. Ich bin ein Gefangener in den Händen der