„Von hier bis zu den Dörfern der Delaware». Falkenaugehat mein Weib gestohlen; er muß sie zurückbringen, oder sein Skalpwird an einem Pfahl hängen und in meinem Wigwam trocknen."
„Falkcnauge hat Nichts gestohlen, Hnrone. Er stammt nichtvon einem Diebsgcschlecht nnd hat keine Liebesgaben. Euer Weib,wie Ihr Wah-ta!-Wah nennt, wird nie das Weib Eines derRothhänte aus den Canadas werden; ihre Seele ist i» der Hütteeines Delaware», nnd ihr Leib ist gegangen sie zu suchen. DiePantherkatze ist schnell, das weiß ich, aber ihre Füße können nichtSchritt halten mit den Wünschen eines Weibes."
„Die Schlange der Delawaren ist ein Hund; er ist ein arm-seliger Ochsenfrosch, der sich im Wasser hält; er fürchtet sich auffestem Boden zu stehen, wie ein tapfrer Indianer."
„Ei, ei, Hnrone, das ist ziemlich unverschämt, sintemal cS nichteine Stunde ist, daß Schlange nur hundert Fuß von Euch entferntstand, und die Dicke Eurer Haut mit einer Büchsenkugel probirthaben würde, als ich ihm auf Euch hindeutcte, hätte ich nicht dasGewicht einiger Ueberlcgnng auf seine Hand gelegt. Ihr mögtMädchen in den Ansiedlungen fangen mit Eurem Pantherkatzen-gehenle, aber das Ohr eines Mannes kann Wahrheit von Unwahr-heit unterscheiden."
„Hist lacht über ihn! Sie sieht, er ist lahm und ein ärmlicherJäger, und ist nie auf dem Kriegspfad gewesen. Sie wird einenMann zum Gatten nehmen, und nicht einen Narren."
„Wie wißt Ihr das, Pantherkatze? wie wißt Ihr das?" ver-setzte Wildtödter lachend. „Sie ist auf den See gegangen, dasseht Ihr, nnd vielleicht zieht sie eine Forelle einer Bastardkatze vor.Was die Kriegspfade betrifft, so haben weder Schlange noch ichviele Erfahrung, wie wir gerne gestehen; aber wenn Ihr dieß keinennennen wollt, so müßt Ihr es, wie die Mädchen in den Nieder-lassungen, doch die Hochstraße zum Ehestand nennen. Nehmt meinenRath, Pantherkatze, und sucht Euch ein Weib unter den jungen