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die sind untreu ihrem Blut und ihren Gaben, und'ffollteu, wennsie es nicht wirklich sind, Ausgestoßcne und Vagabunden sehn. Keinrechtliches Bleichgesicht könnte thun, was Ihr verlangt, und umso offen gegen Euch zu sepn, als es meine Art und mein Bestrebenist, nach meinem Urtheil auch kein rechtlicher Delaware; mit einemMingo mag es ein andrer Fall seyn."
Der Hurone hörte diese Abfertigung mit sehr begreiflichemWiderwillen an, aber er hatte seine Zwecke fest im Auge, und warzu schlau, um alle Aussicht, sie noch zu erreichen, durch eine übereilteKundgebung seines klnmnlhs zu vereiteln. Sich zu einem Lächelnzwingend/schien er eifrig znzuhörcn, und erwog dann nachdenklich,was er vernommen hatte.
„Liebt Falkcnaugc die Bisamratze?" fragte er plötzlich; „oderliebt er seine Töchter?"
„Keines von beiden, Mingo. Der alte Tom ist nicht derMann, meine Liebe zu gewinnen, und was die Töchter betrifft, diesind hübsch genug, um jedem jungen Manne zu gefallen; aberGründe genug sind gegen eine sehr große Liebe für die Eine oderdie Andere. Hetth ist eine gute Seele, aber die Natur hat eineschwere Hand auf ihren Geist gelegt; — das arme Geschöpf!"
„Und die Wilde Rose!" rief der Hurone — denn der Ruf vonJudith's Schönheit hatte sich unter denen verbreitet, welche in derWildniß so gut zu reisen wußten, als auf der Heerstraße, mittelstalter Adlersnester, Felsen und geborstener Bäume, die ihnen durchSage und Uebcrlicfcrung bekannt waren: so gut wie unter denweißen Grenzbewohnern — „und die Wilde Rose, ist sie nicht süßgenug, um an die Brust meines Bruders gesteckt zu werden?"
Wildtödter besaß zu viel vom gcborucn Gentleman, um dasMindeste gegen den guten Nus eines durch Natur und Stellung sohülflosen Wesens zu äußer»; und da er keine Unwahrheit redenmochte,^ schwieg er lieber ganz. Der Hurone mißverstand denBeweggrund, und vermuthete, seiner Zurückhaltung liege eine nicht