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mußte Jener zuerst landen, und mithin auch zuerst seiner Geliebtenentgegen treten. Der Andere hatte seinen Pasten ahne weitereBemerkung eingenommen, insgeheim jedoch geleitet von dem Ge-danken, daß Einer, der so Viel aus dem Spiele stehen hatte, wieder Indianer, wohl schwerlich das Canoe mit derselben Stetigkeitund Einsicht würde steuern können, wie Einer, der mehr Herrschaftüber seine Gefühle besaß. Von dem Augenblick an, wo sie vonder Arche abstießen, glichen die Bewegungen der beiden Abenteurerden Manövern von trefflich dresstrten Soldaten, die zum ersten-mal berufen sind, dem Feind ini Feld zu begegnen. Bis jetzt hatteChingachgook »och nie einen Schuß in ernstem Kampfe abgefcucrt,und das Probestück seines Kriegskameraden ist dem Leser bekannt.Zwar war der Indianer gleich bei seiner ersten Ankunft einigeStunden um das Lager des Feindes hernmgestrichen, und hattesich sogar, wie im vorigen Kapitel erzählt worden, hincingcwagt,aber beide Versuche waren ohne Folgen geblieben. Jetzt wargewiß, daß entweder ein wichtiges Ergebniß erzielt werden, oderein schmerzliches Mißlingen der Ausgang sehn mußte. Die Befreiungoder die fortdauernde Gefangenschaft Hist's hing von dem Unter-nehmen ab. Mit einem Wort, es war in der That die Jungfcrn-Erpedition dieser zwei ehrgeizigen jungen Waldkricgcr, und währendder Eine dabei beseelt wurde von Gefühle», welche gewöhnlichMänner ans diese Bahn spornen, waren bei beiden alle Empfin-dungen des Stolzes und der Mannhaftigkeit rege in dem Eifer,einen guten Erfolg zu gewinnen.
Statt gerade ans den Landvorsprung los zu steuern, der jetztnicht mehr eine Viertelstunde von der Arche entfernt war, lenkteWildtödtcr das Vorderthcil seines Canoes schräg gegen denMittelpunkt des Sec's, in der Absicht, eine Stellung zu gewinnen,von der aus er sich der Küste nähern könnte, so daß er die Feindebloß vor sich hätte. Die Stelle, wo Hctly gelandet, und wo Histversprochen hatte, sich cinzufinden, war zudem eher auf der höhcrn