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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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wehte ein kleiner Luftzng Wind konnte man es eigentlich nichtnennen. Doch hatte er, da er schwül und fencht war, eine gewisseKraft. Die Gesellschaft im Castell war so trüb nnd schweigsamwie die Scene. Die beiden ansgelösten Gefangenen fühlten sichgcdemüthigt nnd entehrt, aber ihre Beschämung hatte Etwas vonder Erbitterung und Tücke der Rachsucht. Sie waren weit mehrgeneigt, der Unwürdigkeit zu gedenken, mit der sie während derletzten paar Stunden ihrer Gefangenschaft behandelt worden waren,als Dankbarkeit zu fühleu für die vorhergegangeue Milde. Unddann stachelte sie der scharfäugige Mahner, das Gewissen, indemer ihnen Alles, was sie erduldet, als verhängt von einer vergelten-den Gerechtigkeit darstellte, dennoch vielmehr ihren Grimm ihreFeinde entgelten zu lassen, als sich selbst anznklagen. Die klebrigenwaren nachdenklich, halb ans Leid, halb aus Freude. Wildtödtcrund Judith hatten mehr die erstgenannte Empfindung, währendHetty für den Augenblick vollkommen glücklich war. Dem Dela-ware» gewährte ebenfalls die Aussicht, sobald seine Verlobte wiederzu gewinnen, lachende Bilder des Glückes. Unter solchen Um-ständen, und in solcher Stimmung, nahmen Alle das Abendbrod ein.

Alter Tom!" rief Hurrh in ein krampfhaftes, lärmendesGelächter ausbrechend,Ihr saht znm Erstaunen einem gebundenenBären gleich, wie Ihr ans den Tannenzweigcn ausgestreckt daläget,^ und ich wundre mich nur, daß Ihr nicht ärger brummtet^Nun, es ist vorüber^ünd Seufzen nnd Wehklagen bessern die Sachenicht mehr! Da ist)der Spitzbube Nivenoak, .der uns hieher-brachte, der hat einen außerordentlichen Skalp, für den ich selbst soViel gebe wie die Kolonie. ^Ja, es ist mir jetzt, als wäre ich soreich wie der Gouverneur, was diese Sachen betrifft, und ich willDoublone gegen Doublone setzen. Judith, Schätzchen, habt Ihrrecht um mich getrauert, als ich in den Händen dieser Philip-

steiner war?

Name bezeichnete eine Familie von deutscher Abkunst