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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Getäuscht tu seinem rachgierigen Bestreben, setzte sich Hurrynieder, und wie Hutter, war er eine halbe Stunde lang zu sehrdamit beschäftigt, den Blutumlauf wieder herzustellen und im freienGebrauch seiner Glieder sich wieder zu üben, um andern Ge-danken nachzuhängen. Nach Verffuß dieser Zeit war der Floß ver-schwunden, und die Nacht begann ihre Schatten wieder über dieganze Waldseene zu werfen. Ehe die Dunkelheit völlig cinge-brochcn war, und während die Mädchen die Abendmahlzeit berei-teten, berichtete Wildtödter in skizzirtcm Umriß die Ereignisse, welchestattgehabt, und erzählte ihm, welche Mittel er zur Sicherungseiner Kinder und seines Eigeuthums ergriffen habe.

Fünfzehntes Kapitel.

»So lange Edward herrsch! im Land,

Hier nie der Kriegsgott ruht.

Es fallen Söhn' und Matten Euch,

Und Eure Ström' füllt Blut.'

,O, Ihr verlieht den rechten Herrn,

Als er im Mißgeschick;

Sterbt für die gute Sach', gleich mir,

O kehrt zu ihm zurück!'

Chattcrton.

Die Ruhe des Abends stand wieder in eigcnthümlichem Con-trast mit den Leidenschaften der Menschen, während sein düsteranwachscudes Dunkel in ebenso eigeuthüinlichcm Einklang damitstand. Die Sonne war unter, und die Strahle» des geschiedenenGestirns hatten aufgehört, die Ränder der wenigen Wolken zuvergolden, welche hinlängliche Nisse hatten, um sein erbleichendesLicht durchznlaffen. Der Wolkcubaldachin oben am Himmel warschwer und dicht, und verhieß wieder eine dunkle Nacht, aber dieFläche des See'S war kaum von einem Wellche» gekräuselt. Es

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