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Judith. ES kann Euch das Lebcu rette», wem, Ihr de» Wilde»die Bibel vorznlcsen »ersteht, »ud gewiß wird cs Eure Seele rette»,den» das hat mir Mutter gar oft gesagt."/
„Dank Euch, Hetty, Dank Euch von ganzem Herzen. Jetztwerde» wohl zu unruhige Zeiten kommcu, um viel Muße zu haben;aber weun's Friede ist, und ich wieder au diesen See komme, Euchzu besuchen, daun will ich mich dazu hcrgeben, und es wird mireine Lust und ein Gewinn zugleich seyu. Vielleicht sollte ich michschämen, Judith, daß es so ist; aber Wahrheit ist Wahrheit.Was diese Irokesen belangt, so ist nicht sehr wahrscheinlich, daßsie eine Bestie mit zwei Schwänzen vergessen über einem oder zwcVersen aus der Bibel. Ich vermuthe eher, sie werden die Gefangne»ausliefern, und auf die eine oder andre List und Tücke sich verlassen,sie wieder in ihre Gewalt zu bekommen, und uns und Alle im Castell,sammt der Arche in den Kauf. Jndeß, wir müssen die Vagabundenbei guter Laune erhalten, erstlich, um Euer» Vater und Hnrryans ihren Händen los zu bekommen, und dann um den Friedenzwischen uns zn erhalten, bis zu der Zeit, wo Schlange es dahinbringe» kann, seine Verlobte frei zu machen. Wenn cs plötzlichzu einem Ausbruch von Zorn und Wildheit kommt, werden dieIndianer alle ihre Weiber und Kinder sofort in's^ Lager schicken;während wir, wenn wir sie ruhig und zutrancnsvoll erhalte»,cs so werden richten können, daß wir Hist an dem von ihr bczcich-neten Ort treffen. Che ich jetzt den Handel abbräche, würde ichWohl noch ein Halbdntzend von jenen Bogenundpfeilmännersignrendrein geben, deren wir genug in dem Schranke haben."
Judith stimmte mit Freuden bei, denn sie hätte selbst dengeblümten Brokat aufgcopfert, um nur ihren Vater zu befreienund Wildtödter zn Gefallen.
Die Aussichten auf einen glücklichen Erfolg waren jetzt soermuthigend, daß Alle im Castell sich erleichtert fühlten, obwohlman die gebührende wachsame Beobachtung aller Bewegungen des