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„Sie wissen nur von den Elephanten und können auf dasAndere keine Hoffnung haben."
„Das ist wahr, Judith; aber Habsucht ist ein nagendes, be-gehrliches Gefühl. Sie werden sagen: wenn die Bleichgesichterdiese seltsamen Bestien mit zwei Schwänzen habe». Wer weiß, obsie nicht auch solche mit drei, oder dann auch wohl gar mit vierhabe»! Das ist, was die Schulmeister natürliche Arithmetik nennen,und gewiß wird das den Wilden in den Sinn kommen. Sic werdensich nicht beruhigen, bis die Wahrheit bekannt ist."
„Meint Ihr, Wildtödter," fragte Hetty in ihrer einfachen undunschuldigen Art, „daß die Irokesen Vater und Hurry nicht werdengehen lassen? — Ich las ihnen einige der allerbesten Verse ausder Bibel vor, und Ihr seht, was sie schon gethan haben."
Der Jäger hörte, wie er immer that, freundlich und sogarliebevoll Hetty's Worte an; dann sann er einen Augenblick still-schweigend nach. Es war Etwas wie eine Rothe auf seiner Wange,als er, nach Verfluß einer vollen Minute, antwortete.
„Ich weiß nicht, ob ein weißer Mann sich schämen soll odernicht, zu gestehen, daß er nicht lesen kann; aber bei mir ist dasder Fall, Judith. Ihr seyd geschickt, finde ich, in allen solchenDingen, während ich nur die Hand Gottes studirt habe, so wieman sie sieht in Hügeln und Thälern, Bergspitzen, Strömen, inWäldern und Quellen. Viel kann man ans diese Art lernen, sogut wie aus Büchern; und doch denke ich manchmal, es gehöre zueines weißen Mannes Gaben, zn lesen! Wenn ich aus dem Mundeder Mährischen Brüder die Worte höre, von welchen Hetty spricht,so erwecken sie ein Verlangen in meinem Gemnth, und ich denke,ich wolle selbst auch sie lesen lernen; aber das Wild im Sommer,und die Ueberlieferungen, und der Unterricht im Krieg, und andreSachen habe» mich noch immer daran verhindert."
„Soll ich's Euch lehren, Wildtödter? fragte Hetty ernst.„Ich bi» schwachsinnig, so sagen sie, aber lesen kann ich so gut wie