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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Ja, daS ist leicht gcthan. Sagt Nichts weiter davon, Häupt-li»a; aber wenn wieder eine von diesen Wolken Euch nahe kommenwill, thut Ener Möglichstes, ihr aus dem Wege zu gehen. Wolkensind schlimm genug bei der Witterung; aber wenn sic über dieVernunft hcrziehen, dann wird die Sache ernsthaft. Jetzt setztEuch zu mir her, und laßt uns ein Wenig unser Verfahren über-legen, denn wir müssen bald einen Wassenstillstand oder Friedenhaben, sonst kommt es zu einem wirklichen, blutigen Krieg. Ihrseht, die Vagabunden wissen Baumstämme zu benützen, so gutwie die besten Flötzer ans den Flüssen; und es wäre für sie ei»Kleines, uns mit Hellen Haufen anzngreife». Ich denke nach, ob es kluggethan wäre, alle Habe des alten Tom in die Arche zu bringen, basCastell zu verschließe» und zu verrammeln, und uns ganz aufdie Arche zubegeben. Die ist beweglich, und wenn wir das Segel anssetztcn und denPlatz wechselten, könnten wir uns viele Nächte hindurch halten, ohnedaß die Wölfe aus den Canadas den Weg in unsere Hürde fänden."

Chingachgook hörte diesen Plan mit Beifall an. Schlug dieUnterhandlung fehl, so war jetzt wenig Hoffnung, daß die Nachtohne einen Angriff vorübergehen würde; und der Feind besaßScharfblick genug, um einzusehen, daß wenn er das Castell ein-nähme, er ohne Zweifel Herr alles dessen werden würde, wascs enthielt, das »»gebotene Lösegcld mit cingeschloffen, und dazunoch im Besitz der schon gewonnenen Vortheile bleiben. EineVorsichtsmaßregel der Art schien durchaus »othwendig; denn jetzt,nachdem man die große Anzahl der Irokesen kannte, durfte mankaum hoffen, einem nächtlichen Angriff mit Erfolg zu widerstehen.Es erschien als unmöglich, den Feind zu hindern, sich der Canoesund der Arche zu bemächtigen, und die Letztere selbst gab dannschon den Angreifern einen Anhalt, wo sie gegen Kugeln so gutgeschützt waren, wie die im Gebäude befindlichen Personen. EinigeMinuten dachten beide Männer daran, die Arche in dem scichtenWasser zu versenken, oder die Canoes in das Haus zu bringen.