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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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vermnthlich Familicngeheimnisse. Die Schlange und ich wallen indis Arche gehen, und nach den CanoeS, den Nndern und Schaufelnsehen, während Ihr sie allein untersucht, und zuseht, ob unter de»Artikeln darin sich Etwas findet, was bei einem Lösegeld von Ge-wicht seyn kann, oder nicht. Wenn Ihr fertig seyd, ruft uns, unddann wollen wir in einem Rath zusammensitzen über den Werthder Artikel."

Halt, Wiletödter!" rief das Mädchen, als er im Begriffewar, sich zu entfernen;nicht einen Gegenstand rühre ich annicht einmal den Deckel hebe ich ans wenn Ihr nicht dabeigegenwärtig sepd. Vater und Hetty haben für gut befunden, ansdem Inhalt dieses Schrankes mir ein Gcheimniß zu machen, undich bin viel zu stolz, ihre geheimen Schätze erspähen und durchsu-chen zu wollen, wenn es nicht um ihres eignen Besten willen wäre.Aber in keinem Falle will ich den Schrank allein öffnen. So bleibtdenn bei mir; ich will Zeugen haben bei dem, was ich thne."

Ich denke fast, Schlange, das Mädchen hat Recht. Ver-trauen und guter Glaube erzeugen Sicherheit, aber Argwohn machtuns leicht Alle tückisch. Judith hat das Recht, unsre Gegenwartzu verlangen; und sollte der Schrank Geheimnisse von MeisterHutter enthalten, so kommen die in den Besitz von zwei jungenMännern von so verschlossenem Munde, als nur in der Welt zufinden sind. Wir wollen bei Euch bleiben, Judith; aber zuerst laßtuns einen Blick auf den See und in die Küste werfen, denn dieserSchrank ist wohl nicht in einer Minute geleert!"

Die beiden Männer begaben sich jetzt aus die Plattform, undWildtödter durchmusterte die Küste mit dem Fernglas, während derIndianer sein Auge ernst auf den Wassern und Wäldern umher-schweifen ließ, um ein Zeichen zu suchen, daö ihm die Anschlägeihrer Feinde verriethe. Nichts war zu sehen; und beruhigt fürden Augenblick wegen ihrer Sicherheit, versammelten sich die Dreiwieder um den Schrank mit der erklärten Absicht, ihn zu öffnen.