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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
Seite
241
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weggeworfen bei Wesen, die von der Kindheit bis zum Mannesalierin der Schule der Gewaltthat herangcwachscn waren. Hetty undHist blieben jetzt allein mit Hutter und Hnrry, und den Schritte»und Bewegungen von Keinem schien irgend ein Zwang aufcrlegt,obwohl in der That alle Vier unablässig und aufmerksam bewachtwurden. Was die Männer betrifft, so ward sorgfältig darausgeachtet, sie zu verhindern, von einer der Büchsen Besitz zu ergrei-fen, welche ringsum zerstreut lagen, ihre eigenen mit eingeschlossen;aber hierauf war alle offenkundige Bewachung beschränkt. Aber sic,die so erfahren waren in indianischen Bräuchen und Listen, wußte»zu gut, wie groß der Abstand war zwischen Schein und Wirklich-keit, um sich durch diese anscheinende Sorglosigkeit täuschen z»lassen. Obgleich beide unaufhörlich ans Mittel zur Flucht dachten,und zwar ohne Verabredung, erkannte doch jeder die Fruchtlosigkeit,einen Plan der Art zu versuchen, der nicht tief angelegt undrasch ausgcführt würde. Sie waren lang genug in dem Lager, undhinlänglich scharfe Beobachter, »m sich vergewissert zu Haben, daßauch Hist eine Art Gefangene war; und auf diesen Ilmstand bauendsprach Hutter in ihrer Gegenwart offener, als er vielleicht sonsträthlich gefunden hätte, und veranlaßtc durch sein Beispiel Hnrryzu gleicher Sorglosigkeit.

Ich will Dich nicht tadeln, Hetty, daß Du mit diesem Vor-haben hieher kamst, das gut gemeint, wenn auch nicht sehr klugangelegt war," begann der Vater, indem er sich neben seineTochter setzte und ihre Hand ergriff; ein Zeichen der Zärtlichkeit,das dieser rauhe Manu gerade diesem Kind zu geben pflegteaberPredigen und die Bibel sind nicht die Mittel, einen Indianer vo»seinem Wege abznbringen. Hat Wildtödtcr eine Botschaft geschickt;oder hat er einen Anschlag, durch den er uns in Freiheit zusetzen denkt?"

Ja, das ist die Hauptsache vom Ganzen," siel Hnrry ein;wenn Ihr uns zu einer halbe» Meile Freiheit verhelfen könnt.Der Wilttödtcr. 3. Aufl. 16