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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
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Als Hetty diese furchtbare Frage ihrer Seele in der Uebersctzungrecht veranschaulicht hatte und Hist that bei dieser Gelegen-heit ihre Pflicht mit ungewöhnlicher Bereitwilligkeit - war sie,wie kaum zu sagen »öthig, in bittrer Verlegenheit. Gescheute«Köpfe als der dieses armen Mädchens sind häufig durch Fragenvon ähnlicher Richtung in Verwirrung gebracht worden; und eskann nicht befremden, daß sie mit all ihrem Ernst und ihrer Auf-richtigkeit nicht wußte, welche Antwort geben.

Was soll ich ihnen sagen, Hist?" fragte sie flehentlich;ist-weiß, daß Alles, was ich aus dem Buche gelesen, wahr ist; unddoch könnte es als nicht wahr erscheinen nach der Handlungsweisederer, denen dieß Buch gegeben ist, oder nicht?"

Gebt ihnen Bleichgesichtsgründe," versetzte Hist ironisch;dieimmer gut für Eine Seite, obgleich schlecht für die andere."

Nein, nein, Hist, es gibt keine zwei Seiten für die Wahr-heit und doch erscheint cs so seltsam! Gewiß habe ich dieVerse recht gelesen, und Niemand würde so ruchlos seyn, das WortGottes falsch zu drucken. Das kann nie sehn, Hist."

Nun, armem indianischen, Mädchen scheinen, es kann Allesseyn bei Bleichgesichtern," versetzte die andere kühl.Ein Mallagen sie weiß, und das andre Mal schwarz. Warum denn es nieseyn kann?"

Hetty wurde immer verwirrter, bis sie endlich, überwältigtvon der Angst, sie habe ihren Zweck verfehlt, und das Leben ihresVaters und Hnrry's werde durch einen Mißgriff von ihrer Seiteaufgcopsert werden, in Thräncn ausbrach. Von diesem Augenblickan verschwand im Benehmen Hist's alle Ironie und kühle Gleich-gültigkeit, und sie wurde wieder die zärtliche, liebkosende Freundin.Ihre Arme um das betrübte Mädchen schlingend, suchte sie ihrenKummer zu beschwichtigen durch das kaum je seine Wirkung ver-fehlende Mittel weiblichen Mitgefühls.

Anfhö.en weinen nicht weinen!" sagte sie, di- Thräueu