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an de» niedrigsten Zweigen; und die Leichname von zwei oder dreiHirschen logen ausgestreckt auf ebenso kunstlosen Fleischbänken.
Da das Lager mitten in einem dichten Wald sich befand, konntedas Auge ans Einen Blick es nicht ganz übersehen, sondern Hütteum Hütte trat aus dem düster» Gemälde hervor, so wie man sich umGegenstände umsah. Es war da kein Mittelpunkt, wenn man nichtdas Feuer dafür ansprccheu wollte, kein freier Platz, wo die Be-sitzer dieses rohen Dorfes sich versammeln konnten; sondern Alleswar dunkel, versteckt und voll schlauer Heimlichkeit, wie die Eignerselbst. Einige wenige Kinder strichen von Hütte zn Hütte, undgaben dem Platz einigen Anstrich von häuslichem Leben; und dasgedämpfte Lachen und die leisen Stimmen der Weiber unterbrachenzu Zeiten die tiefe Stille des düster» Forstes. Die Männer aßenentweder, oder schliefen oder prüften ihre Waffen. Sie besprachensich nur wenig, und dann gewöhnlich bei Seite, oder in Gruppen,von den Weibern gesondert; und ein Anstrich uncrmüdeter, ange-borner Lauersamkeit und Gcfahrsahnung schien selbst ihrem Schlum-mer nicht zu fehle».
Als die zwei Mädchen sich dem Lager näherten, stieß Hettyeinen leisen Schrei ans, sobald sie ihres Vaters ansichtig ward. Ersaß ans der Erde, den Rücken an einen Baum gelehnt, und Hnrrystand neben ihm, in gedankenloser Muße an einem Zweig schnitzelnd.Dem Anschein nach waren sie so frei, wie jeder Andre im Lageroder darum her, und wer nicht mit indianischem Brauch bekanntgewesen, hätte sic wohl fälschlich für Gäste, statt für Gefangene,angesehen. Wah-ta!-Wah führte ihre neue Freundin ganz nahezu ihnen hin, und zog sich dann bescheiden zurück, damit ihre Ge-genwart den Gefühlen Jener keinen Zwang auferlcge. Aber Hetthwar nicht so vertraut mit Liebkosungen oder äußern Kundgebungender Zärtlichkeit, daß sie sich irgend einem Ausbruch ihres Gefühlshätte hingeben sollen. Sie näherte sich nur und trat neben ihrenVater hin, ohne zu sprechen, einer stummen Statne töchterlicher