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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
Seite
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leichtern Herzens, immer noch gefolgt oon ihren seltsame» Begleitern.Ihr Weg führte sie jetzt eine breite und beinah ebene Terrasse ent-lang, die sich oon dem Gipfel der das Wasser begrenzenden Ufer-höhe zu einem sanften Abhang erstrechte, welche oben zu einerzweiten, unregelmäßigen Plattform anstieg. Dieß war in einem

Theile des Thals, wo die Berge qner hinlicfen, den Anfang einerEbene bildend, welche zwischen den Hügeln sich ansbreitete, südlichvon dem Wasserspiegel. Hetty erkannte ans diesem Umstande, daßsie sich dem Lager näherte, und wäre dieß nicht gewesen, so hättensic die Bären von der Nähe menschlicher Wesen in Kcnntniß gesetzt.In die Lust hinaus schnüffelnd, bezeigte die Bärin keine Lust, ihrweiter zu folgen, obgleich das Mädchen sich umsah, nnd sie mitkindischen Zeichen und selbst mit förmlichen Aufforderungen in demihr eignen süßen Tone herbei lockte. Während sic so langsamdurch Buschwerk weiter schritt, das Angesicht abgcwcndet und dieAugen ans die unbeweglichen Thiere geheftet, fühlte das Mädchenihre Schritte plötzlich gehemmt durch eine menschliche Hand, die sieleicht an der Schulter faßte.

Wohin gehen?" sagte eine sanfte weibliche Stimme, hastigund theilnehmcnd sprechend;IndianerNothmann Wilderarger Krieger dorthin;»!"

Dieser unerwartete Graß erschreckte das Mädchen so wenigals die Erscheinung der wilden Bewohner des Waldes. Zwarüberraschte er sie ein wenig; aber sie war gewissermaßen gefaßtauf solche Begegnungen und das Wesen, das sie anhielt, war sowenig gemacht, Schrecken einznsiößen, als irgend eines, das je inindianischer Gestalt erschien. Es war ein Mädchen, nicht vielälter als sic selbst, deren Lächeln so sonnig war wie das Judith'sin ihren glänzendsten Augenblicken, deren Stimme Wohllaut war,und deren Worte und Benehmen all die schüchterne Sanftheitbesaßen, die das andere Geschlecht charakterisirt unter einem Volke,das jeine Weiber wie Dienerinnen und Sklavinnen der Krieger