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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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war ganz unthunlich, und beide Männer ergriffen, eines Kampfesgewärtig, ihre Büchsen.

Ich kann den Rudrer leicht zu Boden fällen," fiüstertc Wild-tödter,aber wir wollen ihn zuerst anrufen und nm sein Vorhabenfragen." Dann erhob er seine Stimme und rief ernst und feierlich:Halt! Wen» Ihr näher kommt, muß ich feuern, so wenig iches wünsche; und dann ist sichrer Tod die Folge. Stellt das Rudernein und antwortet."

Feuert und tüdtet ein armes, wehrloses Mädchen," crwie-dertc eine sanfte, zitternde weibliche Stimme,aber Gott wirdEuch das nie vergeben! Geht Eures Weges, Wildtödter, undlaßt mich den meinigcn gehen!"

Hetty!" riefen der junge Mann und Judith in Einem Athem;und der Erslere sprang sogleich nach der Stelle, wo er das amTau mitgcführte Eanoc gelassen hatte. Es war weg, und nunverstand er die ganze Sache. Die Entflohene, erschrocken über dieDrohung, hörte zu rudern auf, und blieb nur dämmernd sichtbar,einem gespenstischen Umriß einer menschlichen Gestalt ähnlich, überdem Wasser stehen. Im nächsten Augenblick ward das Segelherabgelassen, damit die Arche nicht an der Stelle, wo das Eanoesich befand, vorüberglcitete. Diese letzte Maßregel jedoch wardnicht mehr zu rechter Zeit getroffen, Leun das Gewicht eines soschweren Fahrzeugs und der Anstoß des zwar schwachen Windestrieben es bald daran vorüber, und bewirkten, daß Hetty geradehinter dem Winde sich befand, obwohl noch sichtbar, da der Wechselin der Stellung der beiden Fahrzeuge sie in jene obenerwähnteArt von Milchstraße brachte.

Was kann dieß bedeuten, Judith?" fragte Wildtödter.Warumhat Eure Schwester das Canoe genommen und uns verlassen?"

Ihr wißt, sie ist schwachsinnig, das arme Mädchen! und sichat ihre eignen Ideen darüber, was zu thun scy. Sie liebt ihrenVater mehr, als die meisten Kinder ihre Eltern lieben und dann"