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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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ihrem Herzen opfern sehen. ES ist wie cs seyn soll es ist wiees sich nach meiner Ansicht gebührt für beide Farben. DasWeib ward geschaffen zum Gefühl und wird meist auch beherrschtvom Gefühl/st

Würden die Wilden Vater gehen lassen, wenn Judith undich ihnen alle unsre besten Sachen gäben?" fragte Hetty in ihrerunschuldigen sanften Weise.

Ihre Weiber würden sich drein legen, gute Hetty; ja ihreWeiber würden sich Wohl drein legen, wenn sie so Etwas in Aus-sicht hätten. Aber sagt mir, Schlange, wie ist es mit Weibernunter den Schurken; haben sie viele von ihren eigenen Frauenim Lager?"

Der Delaware hörte und verstand Alles, livas vorging; obgleicher mit indianischem Ernst und Feinheit, abgekehrten Gesichts, da-gcsessen hatte, anscheinend nicht achtend auf ein Gespräch, das ihnnicht unmittelbar anging. Jetzt aber, wo er angeredet und befragtwurde, antwortete er seinem Freund in seiner gewöhnlichen kurzenund sentenziöscn Weise.^

Sechs!" sagte er,/alle Finger der einen Hand und denDaumen der andern emporhaltend^außer diescr!"/"die diesebedeutete seine Verlobte; und mit der Poesie und Wahrheit derNatur bezeichnet- er sie dadurch, daß er seine Hand auf's Herz legte.

Habt Ihr sie gesehen, Häuptlingiseyd Ihr ihres lieblichenAntlitzes ansichtig geworden, oder ihrem Ohr nahe genug gekom-men, um darein das Lied zu finge», das sie so liebt?"

Nein, Wildtödter die Bäume waren zu viele, und Laubbedeckte ihre Aeste, wie Wolken den Himmel bei Gewittern. Aber,"und der junge Krieger wandte sein dunkles Angesicht gegen seinenFreund mit cinem^Lächeln darauf, das seine trotzig aussehendeBemalung und seine von Natur finstre Züge mit einem lichten Strahlmenschlichen Gefühles verklärte,Chingachgook hat das Lachenvon Wah-ta!-Wah gehört; er unterschied es von dem Lachen der