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ihrem Herzen opfern sehen. ES ist wie cs seyn soll — es ist wiees sich nach meiner Ansicht gebührt für beide Farben. DasWeib ward geschaffen zum Gefühl und wird meist auch beherrschtvom Gefühl/st
„Würden die Wilden Vater gehen lassen, wenn Judith undich ihnen alle unsre besten Sachen gäben?" fragte Hetty in ihrerunschuldigen sanften Weise.
„Ihre Weiber würden sich drein legen, gute Hetty; ja ihreWeiber würden sich Wohl drein legen, wenn sie so Etwas in Aus-sicht hätten. Aber sagt mir, Schlange, wie ist es mit Weibernunter den Schurken; haben sie viele von ihren eigenen Frauenim Lager?"
Der Delaware hörte und verstand Alles, livas vorging; obgleicher mit indianischem Ernst und Feinheit, abgekehrten Gesichts, da-gcsessen hatte, anscheinend nicht achtend auf ein Gespräch, das ihnnicht unmittelbar anging. Jetzt aber, wo er angeredet und befragtwurde, antwortete er seinem Freund in seiner gewöhnlichen kurzenund sentenziöscn Weise.^
„Sechs!" sagte er,/alle Finger der einen Hand und denDaumen der andern emporhaltend^ „außer diescr!"/"die diesebedeutete seine Verlobte; und mit der Poesie und Wahrheit derNatur bezeichnet- er sie dadurch, daß er seine Hand auf's Herz legte.
„Habt Ihr sie gesehen, Häuptling —iseyd Ihr ihres lieblichenAntlitzes ansichtig geworden, oder ihrem Ohr nahe genug gekom-men, um darein das Lied zu finge», das sie so liebt?"
„Nein, Wildtödter — die Bäume waren zu viele, und Laubbedeckte ihre Aeste, wie Wolken den Himmel bei Gewittern. Aber,"und der junge Krieger wandte sein dunkles Angesicht gegen seinenFreund mit cinem^Lächeln darauf, das seine trotzig aussehendeBemalung und seine von Natur finstre Züge mit einem lichten Strahlmenschlichen Gefühles verklärte, „Chingachgook hat das Lachenvon Wah-ta!-Wah gehört; er unterschied es von dem Lachen der