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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
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181
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Was jetzt, Judith? Was daun? Verfolgen uns die Mingosnoch, oder sind wir ihrer für den Augenblick entledigt?" fragteWildtödter, wie er das Tan schlaff werden fühlte, als eilte nun-mehr die Fähre rasch von selbst weiter, und das Kreischen n»dLachen des Mädchens beinahe in Einem Athen: vernahm,

Sie sind verschwunden! Einer, der letzte, versteckt sichgerade in den Büschen des Ufers dort ist er verschwunden inden Schatten der Bäume. Ihr habt nun Euren Freund, und wirsind Alle sicher!"

Die beiden Männer machten jetzt wieder eine große Anstren-gung, zogen die Arche schnell bis zu dem Anker hinauf, lichtetendiesen, und als die Fähre noch eine Strecke Wegs znrückgclegtund ihre Bahn verloren hatte, warfen sie wieder den Anker aus;und jetzt zum erstenmal seit ihrem Wiedersehen hielten sie in ihrerschweren Arbeit inne. Nachdem das schwimmende HauS einigehundert Fuß von der Küste entfernt lag, und vollkommncn Schutzgegen Kugeln bot, war weiter keine Gefahr, und kein Grund zurAnstrengung ihrer Kräfte im Augenblick vorhanden.

Die Art, wie die beiden Freunde jetzt einander begrüßten,war höchst charakteristisch. Chingachgook, ein edler, großer, schönerund athletischer junger indianischer Krieger besichtigte zuerst sorg-fältig seine Büchse, öffnete die Pfanne, um sich zu versichern, daßdas Pulver darauf nicht naß geworden; warf, nachdem er sichdieses wichtigen Umstandes vergewissert, verstohlene aber beobach-tende Blicke um sich auf die seltsame Behausung und die beidenMädchen; noch immer aber sprach er nicht, und besonders vermieder durch Fragen irgend eine weibische Neugierde an den Tag zu legen.

Judith und Hettp," sagte Wildtödter mit nnangclernter,natürlicher Höflichkeit,dieß ist der Mohikanische Häuptling, vonWelchem ich Euch gesprochen, Chingachgook, wie er genannt ist,was .große Schlange" bedeutet; so genannt wegen seiner Weisheitund Klugheit und List, und mein erster und letzter Freund. Ich