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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
Seite
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Untergang, befand sich die Arche beinahe ganz unten bei dem Landvor-sprnng, wo Hutter und Hnrry waren zu Gefangenen gemachtworden. Wildtödter hatte, indem er zuerst auf die eine Seite des See's,dann aus die andere znsteuerte, seine eigentliche Absicht zu errathenerschwert; und ohne Zweifel kamen dadurch die Wilde», welcheseine Bewegungen zuverlässig beobachteten, auf den Glauben, sei»Zweck sey, mit ihnen zu verkehren, an dieser Stelle, oder in derNahe derselben, und es war zu vermuthen, daß sie nach dieserRichtung hincilte», um bereit zu sehn, sich die Umstände zu Nutzezu machen. Diese List war Wohl ausgcsonnen, denn die Schwingungder Bai, die Krümmung des See's und das zwischenliegende tiefeMarschland machten cs, wie zu vermuthen war, möglich, daß dieArche den Fels erreichte, che die Verfolger, falls sie sich wirklichin der Nähe des Vorsprungs gesammelt hatten, Zeit bekamen, denBogen, den sie hier beschreiben mußten, zu Land zu machen. Umdiese Täuschung gelingen zu machen, hielt sich Wildtödter so nahean's westliche Ufer, als nur immer der Vorsicht gemäß war;dann hieß er Judith »nd Hetty in das Hans oder die Cajntegehen, kauerte sich selbst zusammen, so daß seine Person durch denRand der Fähre versteckt wurde, gab dieser Plötzlich die entgegen-gesetzte Richtung, und steuerte so rasch er konnte, der Ausströmungzu. Begünstigt durch einen verstärkten Wind bewegte sich dieArche dergestalt vorwärts, daß er sich das vollständige Gelingenseines Plans versprechen durfte, obwohl die krebsähnliche Bewegungdes Fahrzeugs den Steuermann nöthigte, die Spitze nach einerganz andern Richtung schauen zu lassen, als diejenige war, inwelcher es sich wirklich bewegte.