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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Wellen anvertraute Canoe schwamm, von dem leichten Wind ge-trieben, wohl eine Viertelmeile vor ihm her, und dem Ufer etwasnäher, als ihm jetzt lieb war, da er wußte, daß noch mehr Wildein der Nähe waren. Das von dem Landvorsprnng abgestoßeneCanoe war nur einige Schritte von ihm entfernt, da er, vom Landabstoßend, sein Boot gerade darauf zugelenkt hatte. Der todteIndianer lag in finstrer Ruhe da, wo er ihn gelassen, der Krieger,der sich >wr dem Walde gezeigt, war bereits verschwunden, und dieWälder selbst waren so still und dem Anschein nach so verödet, wiean dem Tag, da sie frisch ans der Hand ihres großen Schöpferskamen. Diese tiefe Stille jedoch währte nur einen Augenblick.Nachdem die Späher des Feinds sich Zeit genommen, ihre Re-kognoscirung vorznnehmen, brachen sie aus dem Dickicht hervorans die nackte Landspitze, und erfüllten bei Entdeckung des Todesihres Genossen die Luft mit ihrem Wuthgcschrei. Auf dieß Ge-schrei folgte sogleich ein Freudengejauchze, als sie de» Leichnam er-reichten und sich darum her schaarten. Wildtödter war bekanntgenug mit den Gebräuchen der Eingebornen, um den Grund diesesUcbcrgangs zu errathen. Der gellende Schrei war die üblicheKlage beim Verlust eines Kriegers, das jauchzende Gebrnlle einZeichen der Freude, daß der Sieger nicht im Stande gewesen, sichin den Besitz des SkalpcS zu setzen der Trophäe, ohne die einSieg nie als vollständig betrachtet wurde. Die Entfernung derCauoes vom Ufer verhinderte wahrscheinlich jeden Versuch, demSieger etwas anzuhaben, da der amerikanische Indianer, wie derPanther seiner Wälder, selten einen Angriff gegen seinen FeindVersucht, wenn nicht die Umstände so sind, daß er mit ziemlicherSicherheit auf die Wirksamkeit desselben rechnen kann.

Da der junge Mann keine Veranlassung hatte, noch längerin der Nähe des Landvorsvrungs zu verweilen, machte er Anstalt,seine Cauoes zu sammeln, um sie dann am Tau nach dem Castellzu schleppen. Das nächste war bald am Tau, worauf er weiter