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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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der Knall von drei Büchse» wohl einige von Euren Teufeln mirauf den Hals ziehen wird."

Die letzten Worte redete der junge Mann halb im Selbstge-spräch, während er ging, die dem Wilden entfallene Büchse znsuchen. Diese fand sich da, wo ihr Eigenthümer sie weggcworfen,und ward sogleich in das Canoe gelegt. Seine eigne Büchse legteWildtödter daneben hin, kehrte dann zurück und stellte sich wiedervor den Indianer hin.

Alle Feindschaft zwischen Euch und mir ist zn Ende, Noth-haut," sagte er,und Zhr könnt Euer Herz beruhigen wegen desSkalps oder irgend eines weitern Leides. Meine Gaben sind dieeines Weißen, wie ich Euch schon gesagt habe, und ich hoffe, meineHandlungsart wird auch weiß sehn!"

Wenn Blicke und Mienen Alles aussprächen, was sie bedeutensollen, so hätte wahrscheinlich WildtödterS unschuldige Eitelkeit aufseine Farbe eine kleine Zurechtweisung im Gesicht des Wilden ge-lesen; aber er verstand nur die Dankbarkeit, die sich in den Augendes Sterbenden aussprach, ohne im Mindeste» den bitter» Hohnzu merken, der mit dem bessern Gefühle rang.

Wasser!" stammelte das unglückliche, durstige Geschöpf;gebtarmem Indianer Wasser!"

Ja, Wasser sollt Ihr haben, und wenn Ihr den See trockentrinkt. Ich will Euch nur hinuntertragen, damit Ihr Euer» Durstrecht löschen könnt, das ist so die Art, sagt man mir, Lei allenVerwundeten Wasser ist ihr größtes Labsal und Entzücken."

Mit diesen Worten hob Wildtödter den Indianer in seinenArmen auf und trug ihn an den See. Hier half er ihm zuerstzu einer Lage, worin er seinen brennenden Durst stillen konnte;darauf setzte er ihn auf einen Stein, nahm das Haupt des ver-wundeten Gegners in seine» Schooß und suchte ihn in seinenSchmerzen so gut er konnte zu trösten.

Es wäre sündhaft von mir, zu sagen, daß Eure Zeit nicht