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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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würde dazu kommen. Ich war etwa den hundertsten Theil einerSekunde zu rasch für ihn, sonst hätte es vielleicht mich getroffen!Die Kugel des Wnrms hat mich gerade an der Seite gestreiftaber, man sage was man will, für oder wider sic, eine Nvthhantist in keiner Weise so sicher mit Pulver und Kugel wie ein Weißer.Ihre Gaben scheinen nicht dahin zu liegen. Selbst Chingachgook,so groß er ist in andern Dingen, ist kein tödtlicher Treffer mitder Büchse."

Mittlerweile hatte er das Gewehr wieder geladen, und nach-dem er den Tomahawk in das Canoe geworfen, trat er ans seinOpfer zu, und stand, auf seine Büchse gelehnt, in schwermüthigerBeobachtung vor ihm. Es war das erste Mal, daß er einen Men-schen im Kampf hatte fallen sehen das erste Wesen seiner eignenGattung, gegen das er je feindselig seine Hand erhoben. DieseEmpfindungen waren ihm nein und bedauernde Neue, frisch, wieunsere bessern Gefühle cs im Anfang sind, mischte sich in seinenTriumph. Der Indianer war nicht todt, obwohl gerade durch denLeib geschossen. Er lag regungslos ans dem Rücken, aber seineAugen, jetzt voll Bcwnßtscyn, bewachten jede Bewegung seinesSiegers wie der gefallene Vogel den Vogeljägcr eifersüchtigauf jeden seiner Schritte. Wahrscheinlich erwartete der Mann dentödtlichen Streich, welcher dem Verlust seines Skalps vorangehensollte; oder vielleicht vermnthete er, daß diese letztere grausameOperation seinem Tode vorangehen werde; Wildtödter erricth seineGedanken! und es war ihm eine schwermüthige Geuugthuung, denhülfloseu Wilden in Bezug auf diese Besorgnis; beruhigen undtrösten zu können.

Nein, nein, Rothhaut," sagte er,Ihr habt nichts mehr vonmir zu fürchten. Ich bin von christlichem Stamme, und Skalpirenliegt nicht in meinen Gaben. Ich will mich nur Eurer Büchseversichern, und dann zurückkommcn und Euch dienen, in was ichkann; obgleich ich mich hier nicht mehr lange aushalten darf, da