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Art, wie das hübsche Füßchen sich hin- und herbewegte, und nochandre Anzeichen davon, daß aus irgend einem unerklärtem Grundedie gute oder schlimme Meinung March's ihr nicht so ganz gleich-gültig war, als fle zu behaupten für gut fand. Ob dieß nunnichts weiter war, als eine gewöhnliche Folge weiblicher Eitelkeit —eines Gefühls, das auch dann noch lebendig und empfindlich ist,wenn jeder Schein der Empfindlichkeit vermieden werden will, oderob cs hervorging ans jenem tiefliegenden Bewußtseyn von Rechtund Unrecht, das Gott selbst in unsere Brust gepflanzt, damit wirGutes und Böses unterscheiden, wird dem Leser im Verlauf unsrerErzählung deutlicher werden. Wildtödter empfand einige Verlegen-heit. Er erinnerte sich wohl der grausamen Anschuldigungen ausdem Munde des mißtrauischen March, und während er der Be-werbung seines Genossen keine Hindernisse in den Weg legen wolltedurch Erregung bitterer Gefühle gegen ihn, war seine Zunge imbuchstäblichen Sinn eine solche, die nichts von Lug und Falschwußte. Antworten, ohne mehr oder weniger zu sagen, als erwünschte, war daher eine delikate Sache.
„March spricht auf seine Art von allen Dingen in der Welt,von Freund und Feind," versetzte langsam und vorsichtig der Jäger.„Er ist Einer von den Menschen, die sprechen wie sie empsinden,so lang die Zunge eben im Gang ist, und das ist manchmal anders,als sie sprechen würden, wenn sic sich Zeit zum Nebcrlegen nähmen.Da lob' ich mir einen Delawaren, Judith; der denkt über seineIdeen nach und wicderkäut sie! Feindschaft hat sie nachdenklich ge-macht und eine lose Zunge ist keine Empfehlung bei ihren Be-rathungsfcuern."
„Ich glaube fast, March's Zunge läuft frei genug, wenn sieauf Judith Hutter und ihre Schwester zu reden kommt," sagtedas Mädchen, anfstehend, wie in verachtender Gleichgültigkeit. „Dergute Name junger Frauenspersonen ist gar ein angenehmer Gegen-stand für Manche, die den Mund nicht so weit aufzuthun wagen