er die Asche aus seiner Pfeife, legte mit einer Art derber Freund-lichkeit seine Hand auf des Mädchens Kopf und versetzte:
„Deine Mutter war z» gut für diese Welt, obgleich Andrevielleicht nicht so dachten. Ihr gutes Aussehen war für sie keinHeil und Schutz; und Du hast keinen Grund zu bedauern, daß Duihr nicht so gleichst wie Deine Schwester; denke weniger an Schön-heit, Kind, und desto mehr au Deine Pflicht und Du wirst soglücklich leben auf diesem See, als Du nur immer in des KönigsPalast seyu könntest."
„Ich weiß es, Vater; aber Hurry sagt: Schönheit sey beieinem jungen Weib Alles!"
Hutter that einen Ausruf, der seine Unzufriedenheit ausdrückteund ging nach dem Vorderthcil; dabei schritt er durch das Hans— Hctty'S unbefangene Kundgebung ihrer Schwachheit in Be-zug auf March machte ihm Unruhe über einen Gegenstand, derihn früher nie augcfvchten hatte, und er beschloß, sofort mit seinemGaste sich klar auseinander zu setzen; denn Geradheit in seinenWorten und Entschiedenheit in seiner Handlungsweise waren zweider vorzüglichsten Eigenschaften dieses rauhen Mannes, in welchemder Saame» einer bessern Erziehung beständig sich emporzuringeuschien, um dann wieder erstickt zu werden durch die Frucht einesLebens, wo harte Kämpfe um Unterhalt und Sicherheit seine Ge-fühle gestählt, seine Natur verhärtet hatten. Als er das vordereEnde der Fähre erreicht, gab er seine Absicht zu erkennen, Wild-tödter am Nndcr abzulösen, und hieß ihn dafür seinen Platz amHintertheil einnehmen. In Folge dieses Tausches waren der alteManu und Hur«) wieder allein, während der junge Jäger an'Sentgegengesetzte Ende der Arche entfernt wurde.
Hetth war verschwunden, als Wildtüdter seinen neuen Postenerreichte, und eine kurze Zeit blieb er allein, während er denLauf des langsam sich bewegenden Fahrzeugs lenkte. Nicht langejedoch dauerte es, bis Judith aus der Cajüte heraustrat, bereit