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bewähre», wie er ei» geschickter Wildpretschütz ist. Aber nicht alleMänner stnb gleich, Kind, und es breincht Jeit, das weist ich ausErfahrnng, einem Mann ein ächtes Wilbnißherz zu geben."
„Hab' ich schon ein Wilbnißherz, Vater — und Hurrh —ist sei» Herz ein ächtes Wilbnißherz?"
„Du machst manchmal sonderbare Fragen, Hetty! Dein Herzist gut, Kind, und geeigneter für die Nnsiedlnngen als für dieWälder; während Dein Verstand geeigneter ist für die Wälder alsfür die Anfiedkrngen."
„Warum hat Judith mehr Verstand als ich, Vater?"
„Der Himmel steh'Dir bei, Kind! das ist Mehr, als ich be-antworten kann. Gott gibt Verstand und Aussehen und all' dieseDinge; und er thcilt sie aus, wie es ihm gut dünkt. WünschestDu Dir mehr Verstand?"
„Nein, das Wenige was ich habe, macht mir Unruhe, dennwenn ich am ärgsten denke, fühle ich mich am unglücklichsten.Ich glaube nicht, daß das Denken gut ist für mich, aber ichwünschte, ich wäre so schon wie Judith."
„Warum das, armes Kind? Deiner Schwester Schönheitkann ihr auch Unruhe machen, wie einst ihrer armen Mutter.Es ist kein Vorthcil, Hetty, in irgend Etwas so ausgezeichnet zuseyn, daß man ein Gegenstand des Neids, oder vor Andern aus-gesucht wird."
„Mutter war gut, wen» sie schön war," versetzte das Mäd-chen, und die Thränen schossen ihr in die Augen, wie gewöhnlichgeschah, wenn sie der Verstorbenen gedachte.
Der alte Hutter war, wenn auch nicht ebenso ergriffen, dochnachdenklich und stumm bei dieser Erinnerung an sein Weib. Errauchte fort, ohne daß er eine Geneigtheit zeigte, zu antworten,bis seine schwachsinnige Tochter ihre Bemerkung in einer Artwiederholte, welche verricth, daß sie ein Unbehagen fühlte, ermöchte geneigt seyn, ihre Behauptung 'zu läugnen. Dann klopfte