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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
Seite
96
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Das ist genug!" brüllte Hurry;das ist Alles, was ichverlange, um eines Mannes Lehre zu schätzen! Wie viel Zeit würdees erfordern, einen Mann mit Fußtritten durch die Colonie zu be-fördern am einen Ende hinein, am andern hinaus nach die-sem Grundsatz?"

Mißversteht mich nicht, March," erwiederte der junge Jägermit Würde;ich verstehe dieß nicht anders als so, es sey dieß dasBeste, wenn immer möglich. Rachsucht ist eine indianische Eigen-schaft, und Versöhnlichkeit die eines Weißen. Das ist Alles.Uebersieh Alles, was du kannst, das ist gemeint; und rächenicht Alles, was du kannst. Was die Fußtritte betrifft, MeisterHurry," und Wildtödters sonnverbrannte Wange stammte, wie erfortsuhr,womit man Einen in die Colonie hinein oder aus ihrherausfördern sollte, so liegt das weder hier noch dort, da ja Nie-mand es in Vorschlag bringt, und vermuthlich Niemand sich damitwürde befassen wollen. Was ich sagen wollte, ist: daß die Roth-häute skalpiren, rechtfertigt es nicht, daß auch die Bleichgesichterskalpiren."

Thut, was man Euch thnt, Wildtödter, das ist immer deschristlichen Pfaffen Lehre."

Nein, Hurry, ich habe darüber die Mährischen Brüder be-fragt, und es lautet ganz anders: ,thut, was Ihr wünscht, daßdie Leute Euch thunU sagen sie mir, sey die rechte Lehre, wäh-rend die Menschen nach der falschen handeln. Sie halten esfür ein Unrecht bei allen Colonien, welche Preise für Skalpe an-bieten, und meinen, es werde kein Segen hcrauskommen bei diesenMaßregeln. Vor allem verbieten sie die Rachsucht.!"

Geht mir mit Euren Mährischen Brüdern!" schrie Marchund schnippte mit den Fingern;sie sind die Nächsten an denQuäckern; und wenn Ihr Alkes glauben wolltet, was sie Euch sagen,so dürfte man aus Barmherzigkeit keiner Ratte das Fell abzichen.Wer hat je von Barmherzigkeit gehört gegen eine Bisamratte?"