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Da die Arche diese ganze Weile her sich rasch bewegt hatte,war sie, nachdem diese Ereignisse vorüber, schon der Gefahr derVerfolgung entgangen; und die Wilden hörten, sobald der ersteAusbruch ihres Zorns vorüber, ans, zu feuern, iu der Ueberzeu-gung, daß sie ihre Munition vergeblich verschwendeten. Als dieArche an ihren Anker herankam, lichtete Hutter diesen so, daß erden Gang von jener nicht störte; und da sie jetzt außer dem Be-reich der Strömung sich befanden, setzte das Fahrzeug seine Rich-tung fort, bis sie ganz im offene» See waren, obwohl noch demLand so nahe, daß es gefährlich gewesen wäre, sich einer Büchsen-kngel bloß zn stellen. Hutter und March holten zwei kleine Nuder-schaufeln hervor, und unter dem Schutz der Cajüte drängten siebald die Arche weit genug von dem Ufer weg, um ihren Feindenalle Lust zu einem weitern Versuch, ihnen ein Leid zuzufügen,zu benehmen.
Fünftes Kapitel.
Laßt weinen das Thier, vom Pfeile wund,
Frischem Hirsch sev's Sviel »ichl vergällt!
Einer schläft, Einer wacht zur selben Stund';
Das ist der Lauf der Welt.
Shakspcarc.
Mliedcr fand eine Berathnng statt auf dem Vordertheil derFähre, bei weicher Judith und Hctty anwesend waren. Da jetztkeinerlei Gefahr sich ungesehen nähern konnte, hatte die augenblick-liche Unruhe der Besorgniß Platz gemacht, welche die llebcrzeugnngbegleitete, daß Feinde in ansehnlicher Anzahl sich am Ufer desSee's befanden, und daß sie darauf zählen konnten, es werde keinirgend thunlicheS Mittel, ihren Untergang herbcizuführen, von denFeinden außer Acht gelassen werden. Natürlich empfand Hutterdiese Umstände am tiefsten, da seine Töchter gewohnt waren, sich
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