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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
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sehr plump aus, noch fiel er sehr ins Auge. Kurz das Ganzewar nicht viel verschieden von einem modernen Kanalboot, obwohlroher gebaut, von größerer Breite als gewöhnlich, und an denmit Borke bedeckten Balken doch die Spuren der Wildniß ansich tragend. Die Fähre war jedoch mit einiger Geschicklichkeitzusammengesetzt, für ihre Stärke verhältnißmäßig leicht und gutzu handhaben. Die Cajnte war in zwei Gemächer getheilt, dereneines als Wohnzimmer und Schlafstätte für den Vater diente, dasandere aber den Töchtern zur Benützung überlassen war. Einesehr einfache Einrichtung diente als die Küche, die auf dem einenEnde der Fähre angebracht war, und Von der Cajütc entfernt,frei und offen dastand; denn die Arche überhaupt war eine Som-merwohnung.

Der Versteck, in dem fie lag, läßt sich ebenso leicht erklären.An manchen Stellen des See's und Flusses, wo die Ufer steil undhoch waren, überhingcn die kleinere» Bäume und die größerenGebüsche, wie schon erwähnt, das Wasser gänzlich und ihre Zweigetauchten sich nicht selten ganz darein ein. Hin und wieder wuchsensie in beinahe horizontalen Linien dreißig bis vierzig Fuß seitlichherein. Da das Wasser durchgehends am tiefsten war an denKüsten, wo die Ufer am höchsten und am meisten sich dem Senk-rechten näherten, war es Huttern nicht schwer gefallen, die Archeunter ein solches versteckendes Obdach zu lenken, wo sie vor Ankerlag, und wo man sie nicht sollte bemerken können; denn nach seinerAnsicht erforderte die Sicherheit solche Vorsichtsmaßregeln. Nach-dem sie einmal unter den Bäumen und Gebüschen war, bewirkteneinige an den Enden der Zweige befestigte Steine, daß sic sick-tief genug in den Flnß hinunterbogen; und einige abgehanencBüsche, gehörig vertheilt, thatcn das klebrige. Der Leser hatschon gesehen, daß dicß Versteck vollständig genug war, um zweian die Wälder gewöhnte Männer zu täuschen, die doch geradeauf die Entdeckung der verborgenen Arche ans waren, und dieß