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„ES ist JuniuS, und kein Wölkchen zwischen uns nnd derSonne, HurrV, nnd somit braucht es all diese Hitze nicht/' ver-setzte der Andere, im mindesten nicht ans der Fassung gebracht;„und Jeder darf seinen Geschmack haben, und ein Eichhörnchenhat das Recht, stch sein Urthcil über einen Panther zu bilden."
„Ja, aber es möchte nicht immer klug seyn, es den Pantherwissen zu lassen," brummte March. „Aber Ihr seyd jung und ge-dankenlos , und ich will Eure Unwissenheit übersehen. Kommt,Wildtödter," fuhr er mit gutmnthigem Lachen fort, nachdem ereine Weile nachdenklich geschwiegen, kommt, Wildtödter, wirsind geschworene Freunde, und wollen nicht hadern um ein leicht-sinniges, gefallsüchtiges Weibsbild, weil es zufällig schön ist, —zumal da Ihr sie noch gar nie gesehen. Judith ist nur für einen'Mann, der vollkommen abgezahnt hat, und es ist thüricht, einenKnaben zu fürchten. Was haben denn die Delawaren von derHere gesagt ? denn ein Indianer hat am Ende doch auch seine Be-griffe vom Weibsvolk, so gut als ein weißer Mann."
„Sie sagten, sie sey schön anzusehen, und gefällig im Ge-spräch; aber zu sehr Bewunderern sich hingebend nnd leichtsinnig."
„Das sind eingefleischte Teufel! Welcher Schulmeister nndGelehrte ist am Ende einem Indianer gewachsen, was den Blickin die Natur betrifft? Manche Leute meinen, sie seyen nur gutauf der Fährte des Wildes oder auf dein Kriegspfad, aber ichsage: cs sind Philosophen, nnd sie verstehen sich auf einen Mannso gut wie auf einen Biber, und auf ein Weib so gut wie ausbeide. Nun, das ist wirklich Judith's Charakter auf ein Tüpfel-chen ! Euch die Wahrheit zu gestehen, Wildtödter, ich hätte dasMädchen schon vor zwei Jahren geheirathet, wären nicht zwei ganzbesondere Umstände, — nnd der eine ist eben ihr Leichtsinn."
„Und was mag der andere seyn?" fragte der Jäger, der fortaß, wie Einer, der stch eben nicht sehr für den Gegenstand in-teressirte.