Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
Seite
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mit Blumen gefüllt hast. Ellinor war bei mir undsah. daß meine Lippen sich bewegten. Sie fragtemich, was ich mit mir selbst spräche. Ich wollte esihr nicht sagen ich betete für Dich, mein theurer,geliebter Engen. Ich betete für das Glück Deinerkünftigen Jahre betete, daß ich im Stand seinmöge, Deine Liebe zu belohnen. Wenn ich irgendetwas recht stark fühle, bin ich am meisten geneigtzum Gebet. Kummer, Freude, Zärtlichkeit, jedeBewegung meines Innern hebt mein Herz zu Gottempor. Und was für ein köstlicher Erguß des Her-zens ist das Gebet! Wenn ich bei Dir bin undfühle, daß Du mich liebst, würde meine Seligkeitzum Schmerz werden, wenn kein Gott wäre, demich für dieses Uebermaß danken könnte. KönnenDie, welche nicht an Gott glauben, lieben? Ha-ben fle tiefe Empfindungen? Können fie wahrhaft, hingegeben fühlen? Warum antwortest Du mir,wenn ich so zu Dir spreche, immer mit jenem kalten,trüben Lächeln? Willst Du die Religion zu einemblosen Geschöpf unserer Denkkraft machen ebenso gut könntest Du auch die Liebe dazu machen!Was ist die eine wie die andere, wenn Du sie nichtaus dem Gefühl entspringen läffest?"

Wann wann wann wirst Du zurückkehren?Ich glaub, ich liebe Dich jeht mehr als jemals, ichglaub ich Hab jetzt mehr Muth Dir Das zu sagen.So Vieles Hab ich Dir zu sagen so viele Ereig-nisse Dir zu erzählen. Denn was wäre nicht ein