Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
Seite
83
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»Meine Liebe," cntgegnete Elmore, indem erdie Gabel senkte, mit großer Feierlichkeit,hörenSie, welch schöne Consolativn Ihnen in ValeriusMaximns dargeboten wird: »ITbi ickem kt mail-mus kt üonsstissimus amor est, aliquamlo praestatmorte jung! quam vita siistruki; was verdolmetschtbedeutet, daß wo immer, wie im Fall Ihrer Tauben,eine ganz erhabene und aufrichtige Neigung existirt,cs mitunter besser ist, im Tod vereinigt, als im Le-ben getrennt zu werden. Geben Sie mir dieHälfte von der Fetteren, liebe Julie."

Mein Herr," fuhr Elmore fort, als die Damensich wegbegeben hatten,ich kann Ihnen nicht sagen,wie angenehm es mir ist, mit einem vom Geist derKlassiker so tief durchdrungenen Mann zusammen zutreffen. So erinnere ich mich noch, wie ich vor län-geren Jahren, während meiner Besuche bei meinemseitdem verstorbenen armen Vetter in Knarcsboroughdas Glück hatte, mehrfache herrliche Gespräche überHumaniora mit einem sehr hoffnungsvollen jungenMann, der sich damals in Knarcsborough aufhieltEugen Aram zu führen, Konversationen, derenErlangung eben so schwierig war, als die Erinne-rung an dieselben entzückend ist, denn Herr Aramhielt sich ungemein von den Menschen zurück."

Aram!" wiederholte Walter.

Wie, Sie kennen ihn? und wo lebt er jetzt?"

In-ganz nah beim Gut meines Oheims.

Sr ist allerdings ein merkwürdiger Mann."

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