Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
Seite
63
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selbe, wie die von den Männern ist, so wundertS michwirklich nicht, Bnnting, daß ihr bis jetzt immer nochunverheiiathet geblieben seid."

Uff! Euer Edeln verstehen mich falsch!Binkein Miß-an-d'rob nicht. Männer sind weder 'S Einnoch 'S Andere weder gnt noch schlimm, 'n g'schei-der Mensch hat nichts von 'nen zu riSkiren, und'neu dummer nichts zu gewinnen buff! WaSWeibsbilder anlangt, Euer Edeln, so liegt die Tu-gend, wie schon gesagt, zu 'nein Theil im Tempcr-ment. Werd nicht fragen, was 'neS MädelS Ver-stand ist, noch waS sie für 'ne Verziehung erhalten

sondern sehen, was sie für G'wohnheiten hat;ist Alles G'wohnheiten und Tempermcnt all Eins

spielt Ein'S 'm Andern in d' Hand."

Und welche Anzeichen, Bnnting, würdet Ihrbei einer Dame am meisten schätzen?"

Für'S Erste, Herr, dürft 'n Weib, daS ich hei-rathen wollt', wenn'S allein ist, keine Maulaffen feilhaben! müßt' sich selber Amusemang machen können,müßt' leicht z' amnssiren sein. DaS ist 'n großesZeichen von 'nein unschuldigen Gemüth, wenn flemit 'nein Strohhalm zu kitzeln ist. Zudem, wenn flesich waS zu schaffen macht, wird fle nicht trübselig.Für'S Zweite würd ich mein Aug drauf richten,ob fle viel ans.'nen Ort hält, Euer Edeln, ob fleungern 'n Platz wechselt daS ist 'n sicher Zeichen,daß fle nicht leicht überdrüssig wird, sondern, wennfle jetzt ihren Mann aus Liebhaberei gern hat, fle'n