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stieg behutsam ab und spürte mit solcher Emsigkeitumher, als ob er eine Stecknadel suchte; aber derWirth des Gasthofes, in welchem die Reisendenzwei Tage zuvor gespeist hatten, traf auf Einmaldie rechte Fährte. Blutstropfen auf dem weißenKalkboden leiteten ihn nach der Hecke, und nach-dem er durch eine kleine, eben erst gemachte Lückegeschlüpft, entdeckte er den noch athmenden Körperdes jungen Mannes.
Walter wurde mit großer Sorgfalt nach demGasthof gebracht. Ein Wundarzt stand schon inBereitschaft; denn Pertinax Grabfüller war auf dieKunde, daß ohne sein Wissen ein Herr ermordetworden, aus seinem Hanse gestürzt, und hatte sichauf die Straße gestellt, damit der arme Menschmindestens nickt ohne seinen Beistand begrabenwerden möge. So groß mar sein Eifer, sich überihn hcrzumachen, daß er den unglücklichen Walterkaum ins Haus zu bringen gestattete, bevor er mitseinen Instrumenten herausfnhr und sich mit demBehagen eines Kunstfreundes ans Werk machte.
Obwohl der Chirnrgus erklärte, daß sich der Pa-tient in der größtmöglichen Gefahr befinde, hattedoch auch der scharfblickende Korporal, der sich mehrberechtigt glaubte, etwas von Wunden zu verstehen,als irgend ein Mann von friedlichem Beruf, so zer-störend die Ausübung dieses Amtes immer seynmochte, — der Korporal hatte, sagen wir, die Ver-letzungen seines Herrn bereits selbst in Augenschein