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dcr Räuber, der ihn beim Kragen gepackt, los,und hatte sich bereits auf die Kniee und sofort ansdie Füße erhoben, als ein zweiter Schlag ihn aufsNeue seiner Sinne beraubte.
Als ihm ein dämmerndes, wirres Bewußtseinzurückkehrte, bemerkte er, daß die Freibeuter ihnhinter die Hecke hiuum getragen hatten, und nuneben daran waren, ihn mit vielem Bedacht auszu-plüudern. Eben wollte er den nutzlosen, gefährlichenKampf erneuern, als Einer von den Burschen sagte:
»Ich glaube er regt sich; hätt' ich doch bessergethan, ihm den Hals abzuschneiden."
„Pah, nein!" crwiederte eine andere Stimme,„bring nicht um, so lang's noch ein ander Mittelgibt, glaub mir, 's ist ein garstig Ding, wenn maunachher d'ran denkt. Ueberdies wozu hilfts? EineRäuberei in diesen Gegenden ist bald vergessen, aberein Mord bringt die ganze Gegend in Aufruhr."
„Verdammt, Bruder! 's Ding ist schon gesche-hen, er ist so todt wie ein Thürnagel."
„Todt?" wiederholte dcr Andere mit bebenderStimme; „nein, nein!" Damit beugte sich der Räu-ber nieder und legte die Hand auf Walters Herz.Der unglückliche Reisende fühlte wie seine Muskelnsich bei Berührung dieser Hand krampfhaft zusam-menzogen, enthielt sich aber klüglich jeden Rucksoder Aufschreis. Wie er übrigens so mit trübenhalbgeschloffencu Augen die dunkeln verschwimmen-den Umrisse des Gesichtes auffaßte, welches so nah