Hausman, geh' es Dir wohl! So wie Du DeinesWortes gegen mich gedenkst, so möge Deines Kin-des Leben glücklich verfließen."
„Eugen Aram," hob Hausman noch einmal an,„es ist etwas in Dir, wogegen mich der grimmig -Teufcl in meiner Brust vergebens aufzulehne» ver-sucht. Ich habe gelesen, der Tiger könne durch dasmenschliche Aug' in Furcht gehalten werden — Duuöthigst mich durch einen eben so unerklärlichenZauber zur Unterwürfigkeit. Du bist ein sonder-barer Mensch und es scheint mir ein Räthsel, wiewir je in diesen Verband mit einander kommenkonnten, oder wie — doch wir wollen das Ver-gangene nicht wieder in's Leben rufen; es ist eingarstiger Anblick und das Feuer ist eben ausgegan-gen. Solche Geschichten taugen nicht fürs Dunkel.Aber zur Sache zurückzukommen: jetzt kannst Du,wäre cs auch nur um meines Kindes willen, aufmich rechnen; zudem ist eine solche Anordnung bes-ser, als wenn ich eine größere Summe in die Handbekäme, zu deren schneller Vergeudung mir die Ver-suchung vielleicht nicht fehlte, so daß, während ichmich nach Mehr umsähe, mein HalS sich in einemStrick verfangen könnte, und das arme Hannchenvon Almosen leben müßte. Aber komm, es ist hierbeinah wieder Nacht geworden, und ohne Zweifelmöchtest Du jetzt gern weg. Halt, ich will Dichzurückführen und auf den rechen Pfad bringen, da-mit Du nicht auf meine Freunde stößest."