wir also auf die zweite Art, wie sich Sicherheitfür mich erlangen läßt. Diese liegt nicht etwadarin, daß Du für den Augenblick von meiner Ver-folgung Nachlasses! oder Dich blos aus dieser Ge-gend entfernst. Das ganze Land mußt Du verlas-sen—niemals wieder darfst Du in dasselbe zurück-kehren — Deine Wohnstätte muß auf fremdem Bo-den aufgeschlagen, Dein Grab in fremder Erde ge-graben werden. Bist Du dazu bereit? Wenn nicht,so kann ich nichts Weiteres sagen und werfe michvon Neuem mit leidender Ergebung in die Armedes Schicksals.«
„Du foderst,« erwiederte Hausman, dessen Bc-sorgniß durch Arams Rede sich gelegt hatte, wie-wohl im nämlichen Augenblicke seine zügellose, wildeNatur durch die Ruhe des höheren Geistes, der siegegenüber stand, unwillkürlich überwältigt und bc-mcistert worden war: - „Du foderst," sprach er,„keine geringe Gunst von einem Menschen, wennDu verlangst, daß er seine Hcimath auf ewig ver-lasse; aber ich bin nicht der Träumer, dem ein Ortlieber wär' als der andere. Vielleicht würd' ich einfremdes Land, als das sicherere und freiere von al-ten Erinnerungen, sogar vorziehen, wenn ich dortleben könnte, wie es einem Manu angemessen ist,der des Lebens Güter liebt. Zeige mir Vortheile,die ich durch eine Verbannung gewinne, und ich sageEnglands bleichen Küsten für immer Lebewohl!«
„Deine Federung ist gerecht, entgegncte Aram,