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bleiche edle Antlitz in seine gewöhnliche, in solchemAugenblick aber fast übernatürliche Ruhe gesenkt,mit gekreuzten Armen gegen die rauhe Wand. DasLicht strahlte auf sein dunkles Gewand wieder, vonwelchem der zierliche Reitermantel, wie man siedamals trug, halb zurückgeschlagen war und diePistolen im Gurt sammt dem Degen sehen ließ,eine Waffe, die zu jener Zeit zwar von Allen,welche einen höheren Rang in Anspruch nahmen,als die niederen und gewerbtreibcnden Stände, ge-tragen, von Aram aber, sofern sie nur eine Auszeich-nung andeutete, in der Regel weggclassen wurde undnur jetzt zur Vcrtheidiguug mitgenommen wordenwar. Nichts konnte ergreifender sein, als der Gegen-satz zwischen den brutalen Formen seines Begleitersund der zarten, fein gebildeten Schönheit des Gelehr-ten, mit jenem Ausdruck von trauerndem Tiefflnn undklarem Bewußtsein der Uebermacht, und dem schlan-ken aber gleichwohl nervigen Ebenmaß seiner Gestalt.
„Hausman," sagte Aram, vortretend, als seinGefährte das Gesicht endlich von der Flamme ab-und auf ihn zuwandte, „bevor wir auf den Haupt-gegenstand unserer Unterredung kommen, sage mir,warst Du Theilnehmer an den Angriff, der vorigeNacht auf Lester Haus gemacht wurde?"
„Beim höllischen Feind, nein!" erwiederte Haus-man, „und nicht früher als diesen Morgen Hab ichvon der Sache Kunde erhalten; sie ward erst we-nige Stunden vor der Ausführung aus dem Steg-Bulwer's Rvmaue. IV. 2