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sten Schluchten des Harzes hätten erinnern könnenund wirklich kein unwürdiger Aufenthalt für denwilden Zager oder für Samiel schienen.
Ueber diesem Forst schimmerte jetzt der Mondmit dem bleichen schwachen Licht, das wir bereitserwähnt haben, und setzte dadurch das regungslosedüstere Nadelholz in nur noch mächtigere Schatten.Unter allen Kindern des Waldes gewährt die Föhrevielleicht den trübsten, ödesten Anblick. Ihre lan-gen Zweige ohne Blatt noch Blüthe, ihre todtc,düstere, ewig gleiche Farbe, die kein Winter zu ver-wittern, kein Lenz ins Leben zn rufen scheint, tra-gen Mahnungen an ein gcheimnißvolles, unnatürli-ches Leben in sich. Breitet sich um jedes Gehölzjener üorror uwbrsrum aus, der im tiefen Schwei-gen der Nacht an feierlichen Schauern noch bedeu-tend gewinnt, so ist dies ganz besonders der Fallbei jenem trüben Immergrün. Vielleicht daß dieserEindruck durch den unfruchtbaren, dürren Bodennoch vermehrt wird, auf welchen dasselbe, wenn esin größeren Massen beisammen ist, in der Regelvorkömmt; und eben die Beharrlichkeit, die Aus-dauer, mit der es sein wunderbares wechselloses Da-sein aus den unerquicklichsten Wüsten, dem widerspen-stigsten Boden zieht, verstärken, ohne daß wir's unsbewußt werden, seine unwillkommene Wirkung aufdas Gemüth. Hier aber erhob das unten hin schäumendeGewässer noch dieWildheit des wucherndenWaldgrünSund theilte durch seine schwarzen, hie »nd da vom