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der puritanischen Schule war. Unsere Heldin besaß nur noch wenigauf der Welt, um deffenwillen sie zu leben wünschen konnte: gleich-wohl blieb sie bei ihrem Oheim, bis auch dessen Tage gezählt wurdenund zog sich dann in ein Kloster zurück, nicht sowohl um dort irgendeinem religiösen Aberglauben zu sröhnen, als vielmehr um ihre Zeitungestört im Gebet für Raoul's Seele hinbringen zu können. Biszu ihrer letzten Stunde — und sie lebte fast bis in die neueste Zeit— widmete sich dieses reine, fleckenlose Wesen dem gehofften ewigenSeelenheile des Mannes, der sich mit ihren jungfräulichen Neigungenso innig verwoben hatte, daß er seiner Zeit sogar die gerechte Ober-herrschaft, welche ihrem erhabenen Schöpfer gebührte, zu störendrohte.