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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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eine Fregatte zur Belohnung erhielt. Bon diesem Augenblicke anhaben wir ihn für immer aus dem Gesichte verloren.

Cuffe wurde bald darauf in den Golf von Genua geschickt undbenützte diese Gelegenheit, um den Vicestatthalter und dessen Freundnach ihrer Heimathinsel zu führen. Der Ruf war ihren Thatenvorangeeilt, durch das Gerücht natürlich noch bedeutend übertrieben.Es hieß, die beiden Elbaneser hätten an der Schlacht, in welcherRaonl Uvard fiel, thätigen Antheil genommen und da Niemandwidersprach, so glaubten sogar Manche, Vito Viti insbesondere habeden Kapersmann mit eigener Hand getödtet. Die kluge Zurückhal-tung des Podest« ließ die Sache so vollständig in Dunkel gehüllt,daß wir mit Recht zweifeln, ob ein Reisender aus der Insel selbstheutiges Tags mehr davon erfahren würde, als wir dem Leser jetzteben mittheilen. Kurz der Podest« galt von da an sein Lebenlang für einen Helden ein Ruhm, welchen er, wie so Mancheandere, auf höchst räthselhaste Weise und vielleicht ebenso sehr zuseinem eigenen Erstaunen als zur Verwunderung aller klebrigenerlangt hatte.

Jthuel erschien erst viele Jahre später wieder in Amerika. Beiseiner Rückkehr brachte er mehrere tausend Dollars mit sich: wieer diese erlangt hatte, wußte Niemand und er selbst ließ sich darüberin keine Einzelheiten ein. Er heirathete bald darauf eine Wittfrauund ließ sich häuslich nieder. Sobald er cS für zeitgemäß hielt,erpe-rimentirte er Religion^" und ist in diesem Augenblick, unter dem Namen ,DiakonuS Bolt< ein thätigcr Abolitionist, Beschützer derMäßigkeitssache, des TheetotaliSmus und ein gefürchteter Popanzaller Ilebclthäter.

Ganz anders erging es der sanften, frommen und nicht soweltlich gesinnten Ghita; obwohl sie zu der römischkathvlischeuKirche gehörte, während Jener ein Protestant und zwar aus

* D. h. nach einem nordamerikanischen Küstenausdrucke er trat in dengeistlichen Stand über. D. U.