576
Gefangenen in der That so eben den Kampf, Mann gegen Mannbegonnen, als er plötzlich, von einer Flintenkugel aus M'Bean'SHänden durchbohrt, zu Boden stürzte.
„llouraxo, mos braves! en avant!" hatte man ihn rufenhören, währender über den niederen Aufwurf setzte, um seine Feindewieder zurückzuwerfen; auch als er schon auf dem harten Felsenlag, war seine Stimme immer noch stark genug, um seinen letztenRuf: „Ickoutenant, nom de vieu — sauve mon keu-sollet!"vernehme» zu lassen.
Pintard wäre wahrscheinlich sogar auf diesen Befehl hin nochnicht ausgebrochen, hätte er nicht in demselben Augenblicke die eng-lischen Schiffe, vom Westwinde begünstigt, um das Kap Campanellahcrumkommen sehen. Zu gleicher Zeit hörte er neben sich Segelflattern; er wandte sich um und sah den Michael unter seinem VormarS-segel stehen und bereits von den Klippen abfallen. Keine Seelewar auf seinem Verdecke sichtbar; Jthuel, welcher das Steuer führte,hatte sich niedergcbückt, so daß er durch die Hängmatten der Kühlverdeckt war.
Augenblicklich kappte der Lugger seine Halsen und einem auf-geschreckten Renner ähnlich schwang sich der k'ou-k'ollot rückwärts:man durste nur die Beschlagleinen loslassen und alsbald sah mandas Vormarsscgel Herabkommen. Leicht, wie er war, fühlte ersogleich die Brise, welche jetzt in starken Windstößen herankam, vierterund auf dem Kiele und hatte pfeilgeschwind die kleine Bai verlassen.
Zwei bis drei von den englischen Booten suchten ihn zu ver-folgen — doch umsonst. Winchester, welcher jetzt das Kommandoführte, rief sie mit der Bemerkung zurück, daß die Schiffe selbst nun-mehr jene Aufgabe zu lösen hätten. Der Tag war in der That zu blutiggewesen, um noch an etwas Anderes denken zu können, als wieman den errungenen Sieg behaupten und für die Verwundeten Sorgetragen wollte.
Wir müssen übrigens für einen Augenblick die Gruppe auf dem