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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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als etwas ganz Natürliches erwartete, so daß er, von Geburt,Vermögen und parlamentarischem Einflüsse begünstigt, und in dervollen Gewißheit (wiewohl er sich diese nicht einmal selbst zugestand),daß eben derselbe Zufall, der ihn so frühzeitig zu seinem jetzigenRange erhoben hatte, auch jedes kleine Mißgeschick mit seinem brei-ten Mantel bedecken würde ein Mißlingen seiner Unternehmungüberhaupt gar nicht für möglich hielt.

Uebrigens war Sir Frederick nicht so unklug, bei dem Ent-werfen der Angriffsdispofitionen den Rath älterer und erfahrenererSeemänner zu verschmähen. Cuffe hatte ihm vor seinem Abgängenoch manche gute Weisung gegeben und ihm besonders Winchesterund Strand als zwei Seemänner ancmpfohlen, deren Rathschlägeihm im ferneren Verlaufe sehr nützlich werden könnten.

Ich sende auch einen Untersteuermann, Namens Clinch, einender erfahrensten Seemänner auf der Proserpina, in einem von mei-nen Booten mit, Dashwood," fuhr der ältere Kapitän am Schlußseiner Bemerkungen fort.Er hat schon manchen Bootsangriffmitgemacht und sich jederzeit äußerst brav benommen. Die übleGewohnheit des Trunkes hat den armen Teufel bis jetzt nicht auf-kommen lassen; er ist aber jetzt entschlossen, sich noch einmal auf-zuraffen und ich ersuche Euch, ihn gehörig voranzustellen, um ihmeine Möglichkeit dazu zu gewähren. Jack Clinch hat ganz die rechteArt von Stoff in sich, sobald sich eine Gelegenheit bietet, ihn ansLicht zu bringen."

Ich schmeichle mir, Cuffe, daß Alle zusammen Gelegenheit inFülle finden werden," gab Sir Frederick in seinem gewöhnlichenschleppenden Tone zur Antwort;denn ich will sie sammt und son-ders ^usammenwerfen wie eine Koppel Jagdhunde, die auf Tod undLeben dahinjagen. Ich habe einst Lord Echo'S Windhunde nach einerlangen Jagd noch so dicht neben einander gesehen, daß Ihr denganzen Raum mit Eurem großen Segel hättet bedecken können undich denke, eS auch heute mit unser» Booten so zu halten. Apropos,

Der Irrwisch. 3«