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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Um indessen der Schmähsucht zir entgehen und vvn dem Ruhme, derjetzt zu gewinnen war, auch noch ihren Aniheil einzuärndten, hattensie ein Boot gemieihet und begleiteten nunmehr die Expedition alsneugierige Zuschauer. ES lag übrigens keineswegs in ihrer Absicht,sich bei dem Kampfe selbst zu betheiligen, denn wenn sie nur den Ver-lauf der Ereignisse mit ansayen so behauptete wenigstens Vito Vitimit großem Eifer, als sein Freund auf das Gegcntheil anspiclteso war dieß gerade so viel, als sie nöthig hatten, um den Glaubenan ihren Muth in den Augen jedes ElbaneserS aufrecht zu erhalten.

llospotto!" rief er itl der Hitze des Streites,Eure Behaup-tungen, Signor Andrea, würden sich eher für einen gedankenlosenKnaben, als für einen verständigen Vicestatthalter geziemen. Wennwir, wie Ihr zu wünschen scheint, Gewehre und Säbel in unserBoot einnehmen, so könnte uns der Teufel ja gar noch versuchen,dieselben zu gebrauchen, und was verstehen wir Beide von solchenDingen? Für eine Magistratsperson ist die Feder eine weit passen-dere Waffe, als ein scharfschneidiger Degen oder ein garstig riechendesStück von einem Schießgewehre. Ich muß mich nur wundern, daßEuer natürlicher Verstand Euch nicht hierüber belehrt. Es ist imhöchsten Grade unpassend, wenn ein Mann seine Pflichten nichterkennt und um Alles in der Welt möge mich der Himmel vor einemsolchen Jrrthume bewahrenl Eine falsche Stellung ist ja förmlichverächtlich."

Du bist schon wieder hitzig, Freund Vito, und zwar ohnealle Veranlassung: ich meines TheilS bin der Ansicht, daß man fürjeden Nothfall, der Einen betreffen kann, gerüstet seyn sollte. DieGeschichte bietet Beispiele in Fülle, wo sich Männer vom Civilstande,Gelehrte, ja selbst Geistliche bei paffenden Gelegenheiten durch Waffen-thatcn ausgezeichnet haben, und ich muß gestehen, ich fühle einephilosophische Neugierde, die Empfindung zu erproben, mit welcherder Mensch »ach dem Leben Anderer trachtet und sein eigenes aussctzt."

Das ist gerade Eure verhexte Schwäche, Signor Andrea,