von der Küste entfernen wolle — ein Umstand, welchen er gar nichtungerne vernahm. Ein paar Stunden früher würde er viel darumgegeben haben, wenn er ihn aufzufinden gewußt hätte; jetzt aberhatte Naoul's Edclmuth eine Revolution in seiner DenkungSweisehervorgebracht und kein Wunsch stand seinem Herzen ferner, als der,sich gegen den berühmten Kapersmann verwenden zu lassen. Gleich-wohl hatte er aber im Dienste des Königs eine Verpflichtung, einezweite für Johanna und eine dritte für sich selbst zu erfüllen.
„Kapitän Uvard," sprach der Untersteuermann, die dargeboteneHand des Andern ergreifend, „ich werde diese Eure Güte niemalsvergessen; sie fällt in einen für mich höchst günstigen Augenblick.Mein ganzes Glück in dieser und vielleicht auch in der künftigenWelt" — ein unwillkührlicheS ,Pah* entfuhr hier dem Zuhörer —„hängt von meiner jetzigen Freiheit ab. Ich muß aber — um Euchdie ganze Wahrheit zu sagen, denn dazu fühle ich mich Euch gegen-über verpflichtet — ich muß Allem ausbieten, um, sobald ich wiederHerr meiner selbst bin, diesen Euren Lugger hier so wie jeden an-dern Feind meines Königs gefangen zu nehmen oder zu vernichten."
„von! —Ich liebe Eure Freimüthigkeit eben so sehr wie EureMenschlichkeit, Monsieur Clinch. Ich erwarte immer, einem bravenFeinde zu begegnen, sobald un ^nxlais gegen mich herankömmt:solltet Ihr jemals darunter seyn, so werde ich darum nichts Schlim-merem cntgegensehen."
„Meine Pflicht wird von mir verlangen, Kapitän Dvard, mei-nem Kommandanten zu berichten, wo ich den Fvlly fand und verließund wo ich ihn etwa befindlich glaube! Selbst über Eure Ausrü-stung, die Zahl Eurer Mannschaft und derlei nähere Umstände werdeich befragt werden und als Ehrenmann darauf antworten."
„ülon elrer, Ihr seyd ein ,anständiger Bursche*, wie ihr Eng-länder zu sagen pflegt. Ich wollte, es wäre Heller Mittag, damitIhr mein Deck besser betrachten könntet: der Feu-Follet ist nicht sohäßlich, daß er einen Schleier zu tragen wünschen müßte. Sagt