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er auf hundert und fünzig Schritte an der Zolle vorüber, ohne nurim Mindesten etwas von ihrer Nähe zu ahnen.
Raoul und Jthuel hörten auf zu rudern, um die Verfolger ansich vorüberkommen zu lassen; ersterer machte ein paar sarkastischeBemerkungen über die Dummheit seiner Feinde, und suchte sich aufdiese Art in seiner augenblicklichen Beklemmung Luft zu schaffen.Keines der englischen Boote hatte seine Ruder umwickelt: im Gegen-theil war das Plätschern der regelmäßige» Ruderschläge nach jederRichtung hin deutlich zu vernehmen; doch waren die von der Pro-serpina so sehr an diesen Schlag gewöhnt, daß die Bemannung derzwei zunächst hinter Velverton kommenden Boote — in der Meinung,den Flüchtlingen auf der Spur zu sehn, dem Klange seiner Ruderfortwährend folgte.
Auf diese Art ließ Raoul drei Boote von den fünfen an sichvorüberkommen: die beiden andern waren so weit ab, daß man nochnichts von ihnen vernehmen konnte. Als die vorderen sich weit ge-nug entfernt hatten, folgte er ihnen mit Jthuel — aber wohlweis-lich in aller Gemächlichkeit, um ihre Kräfte für einen kommendenNothfall aufzusparen.
Das Gig und die beiden Kutter, welche es verfolgten, hieltenein lustiges Wettrennen mit einander. Die letzteren wurden durchden Ruderschlag des Gig zu immer größeren Anstrengungen ange-seuert, da sie den Feind vor sich zu hören glaubten; Velverton dagegenbrannte vor Begierde, die Nachfolgenden auszustechen und den Siegallein davon zu tragen. Dadurch bekamen die in der Jolle sehrleichte Arbeit und blieben auch wirklich in Kurzem um mehr als«ine Kabellänge zurück.
„Man sollte glauben, Ghita," bemerkte Raoul lachend, wiewohler wenigstens die Vorsicht gebrauchte, leise zu reden — „man sollteglauben. Deine alten Freunde, der Vicestatthalter und der Podestakommandirten die Boote da vorn, wenn man nicht wüßte, daß sie