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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Soll ich Hals über Kopf ins Wasser fallen? Was willst Du,das ich thun soll?" flüsterte er.

Bleibt ruhig liegen, bis ich'S Euch anders heiße. Ich will dasSignal geben, Kapitän Rule; laßt die Italiener nur näher kommen."

Naoul konnte das Wasser nicht sehen, da er mit dem Kopfgerade in der Stückpforte lag; so mußte er sich also ganz alleinauf sein Gehör verlassen. Schlag auf Schlag und Stoß auf Stoßzog das Boot langsam längs der Fregatte hin, als ob eS sich fort-während zum Abfahren anschickte.

Dieß Alles machte Carlo Giuntotardi zum Erstaunen gut. Alser unmittelbar unter dem Hauptkanale lag, wäre es selbst für einender Ausgucker oben nichts Leichtes gewesen, das Boot zu bemerken.Hier hielt er an, denn er war für die Außendinge doch noch nicht soganz verloren, daß er nicht vollkommen begriffen hätte, was manAlles von ihm erwartete. Vielleicht wurde er von Denen auf demVerdeck gerade deßhalb weniger beobachtet, weil man ihn solcherweltlichen Sorge gar nicht für fähig hielt.

Ist Alles sicher füreinenAugenblick da drinnen?" flüsterteJthnel.

Raoul hob den Kopf und schaute sich um. Daß sich eine Gruppeum das Zimmer versammelt hatte, konnte er aus ihren Bewegun-gen, aus dem leisen Gespräche und unterdrückten Gelächter abneh-men; doch schien keiner ihm selbst besondere Aufmerksamkeit zu schen-ken. Da er aber schon einige Zeit lang nicht mehr gesprochen hatte,so hielt er für gut, sich wieder einmal vernehmen zu lassen, wobeier wohl zu beachten hatte, daß seine Stimme aus der Stückpforteheraus unverdächtig klang. So machte er denn einen jener leichtenEinwürfe gegen die Theorie des Vicestatthalters, wie er sie schon imAnfänge des Disputs gelegentlich vorgebracht hatte.

Seine Worte wurden nur wenig beachtet, wie er erwartethatte; aber sie dientendoch dazu, die Außenstehenden von seiner Anwe-senheit zu überzeugen und einer unzeitigen Entdeckung vorzubeugen. Sonst schien Alles günstig und er legte sich abermals seiner