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daß ich darauf wette, der Bursche grinst die ganze Zeit über inlauter verstelltem Entzücken."
Und in der That — Raoul horchte mit nicht geringem Er-götzen. Anfänglich ließ sich auch seine Stimme im Verlaufe der Dis-kussion zuweilen vernehmen, offenbar nur in der Absicht, die Strei-tenden noch mehr zu erhitzen: doch die Heftigkeit der Letzterenbrachte ihn bald zum Schweigen und wohl oder übel mußte er sichmit Zuhören begnügen.
Eben als der Streit warm zu werden begann und währendGriffin eine Gruppe von Zuhörern um sich versammelte, streckte derGefangene den Kopf noch weiter zu der Schteßschartenöffnug hinaus,um die Kühle der Abendluft zu genießen — da mit einem Male fühlteer zu seiner Ueberraschung eine Hand sich sachte auf seine Stirne legen.
„St," flüsterte eine Stimme dicht neben seinem Ohr, „esist der Amerikaner — Jthuel — seyd ruhig — jetzt ist der Augen-blick, auf Tod und Leben zu rudern."
Raoul besaß zu viel Selbstbeherrschung, um sein Erstaunenzu verrathen; im nächsten Augenblicke aber waren alle Fähigkeitenin ihm rege und lebendig. Jthuel, das wußte er, war ganz derMann für solche Fälle. Die Erfahrung hatte ihm tiefe Achtungvor dessen kühnem Unternehmungsgeiste eingepflanzt, sobald es galt,rasch und entschloß«» zu handeln. Ohne Zweifel mußte etwasWichtiges vor sich gehen, sonst würde sich dieser vorsichtige Prak-tikus nicht einer Lage ausgcsetzt haben, die ihm im Falle der Ent-deckung jedenfalls Strafe zugezogen haben würde. Jthuel saß näm-lich rittlings aus einer der Puttingen unterhalb des Hauptkanals —eine Stellung, welche möglicherweise, so lange cs dunkel blieb,ohne eine Entdeckung herbetzuführen, beibehalten werden konnte,die aber, sobald sie gesehen wurde, schon an sich selbst als ein Zeichenschlimmer Absicht betrachtet worden wäre.
„Was hast Du vor, Etouell?" flüsterte Raoul, sobald er be-merkte , daß seine Gesellschafter viel zu eifrig mit sich selbst